Freitag , 20 April 2018
Allegiant Gold – Der noch  unbekannte Joker in Nevada

Allegiant Gold – Der noch unbekannte Joker in Nevada

In Nevada spielt derzeit die Musik. Auf der Jagd nach Miningprojekten kommt man an dem „Silver State“ nicht vorbei. Der Bundesstaat im Westen der USA bietet Minenbetreibern und -bauern sowie Explorern den richtigen Nährboden für ihren Erfolg. Politisch und regulatorisch waren Projekte in Nevada schon vor der Ernennung von Donald J. Trump zum Präsidenten begehrt. Die neue Regierung im rund 4.000 Kilometer entfernten Washington hat Projekten in dem Bundesstaat in den vergangenen 12 Monaten einen weiteren Schub verpasst. So wurden zum Beispiel veraltete Gesetze angepasst und aktualisiert. Ein Beispiel: Früher waren Projekte, auf denen das Beifußhuhn (engl. „Sage Grouse“) beheimatet war, zum Scheitern verurteilt. Das Tier durfte man zwar jagen, aber Explorationsarbeiten in seiner Nähe waren nicht gestattet. Geologen und Prospektoren scherzten immer, dass sie vor jeglichen Arbeiten auf einem Projekt einen Jagdausflug mit Freunden machten, um das Problem zu „beseitigen“. Nun darf man unter Auflagen explorieren und Goldminenbetreiber wie Kinross Gold arbeiten eng mit Umweltschützern zusammen und unterstützen aktiv die Erhaltung der ehemals gefährdeten Tierart. Es wurden jedoch nicht nur Gesetze angepasst, auch wird darauf geachtet, dass Genehmigungsfristen und Antwortzeiten seitens der Environmental Protection Agency  und des Bureau of Land Management eingehalten werden.

Zwei Übernahmen an einem Tag

Ein Zeichen für die Attraktivität des Bundesstaates konnten wir letzte Woche beobachten. So kam es vergangenen Montag gleich zu zwei Übernahmen von Projekten und Minen in Nevada. Alio Gold übernimmt Rye Patch Gold und die Florida Canyon-Mine für 128 Mio. US-Dollar (Unsere Meinung: zwei Blinde ergeben leider nicht unbedingt einen Sehenden). Außerdem übernimmt Hecla Mining den Goldproduzenten Klondex Mines für rund 462 Mio. US-Dollar. Von dem Boom versucht nun auch Allegiant Gold zu profitieren. Die noch junge Firma ist eine Ausgründung aus Columbus Gold. Wir berichteten hierzu bereits in der Vergangenheit ausführlich. Anfang Dezember besuchten wir die Projekte Eastside und Bolo unweit der Kleinstadt Tonopah, rund 300 Kilomter Luftlinie nordwestlich von Las Vegas gelegen. Beide Projekte sind gut an die vorhandene Infrastruktur angeschlossen. So führt zum Beispiel Highway 95 direkt durch das Eastside-Projekt und Bolo liegt keine 5 Kilomter von Highway 6 entfernt. Allegiant besitzt beide Projekte zu 100%.

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Eastside ist das beste Pferd im Stall

Allegiant besitzt insgesamt 14 Projekte im Westen der USA. 11 davon in Nevada. Auf 10 Projekten plant man zu bohren, 5 davon verfügen bereits über die entsprechenden Genehmigungen. Allegiant ist es wichtig zu betonen, dass es sich um neue und nicht recycelte Projekte oder Minen handelt, die aus verschiedenen Gründen brach lagen. Ein besonderer Fokus der Aktivitäten soll dabei auf die bereits oben erwähnten Projekten Eastside und Bolo liegen. Aus unserer Sicht sollte vorerst sogar nur auf Eastside setzen. Wir sind Verfechter der Strategie „Drill it to kill it“. Zudem haben Explorer für gewöhnlich keinen Goldesel im Garten, der für unendliche Mittel sorgt. Eine Fokussierung schafft aus unserer Sicht den größten Mehrwert für Aktionäre. Gleichzeitige Arbeiten auf 10 Projekten verwirren und lassen es nicht zu, signifikante

Fortschritte zu erzielen, ehe man wieder an den Kapitalmarkt herantreten muss, um sich zu refinanzieren. Zu viele Firmen haben sich hier schon verzettelt. Doch wir weichen zu sehr vom Thema ab. Zurück nach Nevada. Das Eastside-Projekte liegt lediglich 32 Kilometer westlich von Tonopah. Auf dem Weg zum Projekt versorgten wir uns mit heißem Kaffee, denn auch in Nevada wird es kalt. So stieg das Thermometer an dem Tag nur unwesentlich über den Gefrierpunkt.

Bereits in 2017, also noch vor der eigentlichen Börsennotierung, legte Allegiant eine erste Ressourcenschätzung für das Eastside-Projekt vor. Diese lag bei 654.000 Unzen Gold mit einem Gehalt von 0,57 g/t. Unter aktuellen Umständen kann diese Ressource jedoch noch nicht wirtschaftlich abgebaut werden. Hierfür wäre unter anderem das Strip-Ratio von 1 zu 5 deutlich zu hoch. In den vergangenen Tagen und Wochen erreichten uns jedoch vermehrt Meldungen, dass man auf Eastside entscheidende Fortschritte mache. Bereits Anfang Februar meldete Allegiant, dass man beabsichtige alleine auf Eastside 20.000 Meter an Bohrungen niederzubringen. Chairman Robert Giustra verfolgt dabei zwei Ziele. Zum Einen sollen die    „in-pit“ Unzen verdoppelt und das Strip-Ratio deutlich reduziert werden. Dies schafft man, indem man unter anderem als „Waste“ deklariertes Gestein durch Bohrungen als Ressource definiert. Zum Anderen strebe man eine neue Entdeckung innerhalb der Projektgrenzen an. Anfang März legte Allegiant erste Bohrergebnisse vor, die zunächst aufhorchen ließen. So stieß man unter anderem auf 2,49 g/t Gold über eine Länge von 42,7 Metern. Darin enthalten sind 9,1 Meter mit einem Goldgehalt von 9,03 g/t. Die durchschnittliche Mineralisierung der übrigen 33 Meter liegt somit bei rund 0,72 g/t, also rund 25% über dem Goldgehalt der Ressourcenkalkulation. Erst vor wenigen Tagen kündigte Allegiant an, ein weiteres Bohrgerät zu installieren. Während das erste Bohrgerät erfolgreich eine Mineralisierung 300 Meter westlich der „Original Zone“ nachweisen konnte, soll das zweite Gerät sich auf den Süden konzentrieren. Zuletzt sprach Allegiant nur noch von Eastside. Das freut uns, denn die knappen Mittel (rund 2,5 Mio. CAD) AllegiantGold_Nevada_dril_gold_andywallacescheinen hier gebündelt zu werden. Die aus unserer Sicht „low hanging fruits“ könnten somit zu erst geerntet werden.

Weltklasse CEO & Team in Nevada

CEO Andy Wallace ist nicht jedem bekannt. Brancheninsider wissen aber, dass er und sein Cordex-Team für mehrere Multi-Millionen Unzen Discoveries in Nevada verantwortlich sind. Cordex-Gründer John Livermore hat 1961 die Carlin Mine entdeckt und den Carlin Trend berühmt gemacht. Wallace und Cordex selbst waren maßgeblich an den Entdeckungen von Stonehouse/Lone Tree (Newmont; 12 Mio. Unzen Gold) und Marigold (SSR Mining; 4.6 Mio. Unzen Au) beteiligt. Die Entdeckung von Pinson, Dee und die eingangs erwähnte Florida Canyon Mine gehen ebenfalls auf das Konto von Cordex. Ein besseres Explorationsteam wird man in Nevada aktuell nicht finden.

Bewertung mit deutlicher Upside

Abzüglich der Cashposition liegt der Enterprise Value bei niedrigen 22 Mio. CAD oder umgerechnet 34 CAD je Unze Gold im Boden. Dies bezieht sich aber nur auf Eastside. Bolo und die anderen 12 Projekte gibt es gratis dazu. Die Fokussierung auf Eastside dürfte in den kommenden Monaten einen deutlichen Mehrwert für die Aktionäre schaffen. Jedoch rechnen wir in den nächsten sechs Monaten mit einer weiteren Verwässerung. Wir gehen davon aus, dass zunächst weitere Ergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm dem Markt präsentiert werden sollen, um die Aktie anzukurbeln und die Verwässerung zu minimieren. Unser konkretes Votum zu der Aktie lesen Sie in der neuesten Ausgabe des Investor Magazins, bitte beachten Sie auch den Disclaimer! Tipp: Sie können sich kostenlos für das Investor Magazin anmelden. Dann senden wir Ihnen unsere Analysen und Aktienbesprechungen jede Woche bequem in Ihr E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist jederzeit kündbar. Ihre Daten werden keinesfalls an externe Dritte weitergegeben.

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