Donnerstag , 29 Juni 2017
Deutsche Rohstoff AG: Noch sieben neue Bohrungen im Q1

Deutsche Rohstoff AG: Noch sieben neue Bohrungen im Q1

Die Deutsche Rohstoff lässt sich vom weiterhin schwachen Ölpreis nicht aufhalten. Obwohl ein Barrel Öl (WTI) gestern kurzzeitig wieder für unter 30 US-Dollar gehandelt wurde, meldeten die Heidelberger, dass man im ersten Quartal plane, weitere sieben Bohrungen niederzubringen. Die Tochtergesellschaft Elster Oil & Gas wird sich an Bohrungen beteiligen. Diese werden vom selben Bohrplatz wie die im September in Produktion gegangenen fünf Bohrungen ausgehen. Diese liefern übrigens laut Unternehmensangaben weiterhin sehr gute Resultate. Im Januar lag der Anteil an der Produktion bei 929 Barrel Öläquivalent pro Tag. Auf Grund eines Ölpreises von rund 30 US-Dollar ist der Umsatz allerdings deutlich geringer ausgefallen, als von uns zunächst kalkuliert. Wir nutzten 40 US-Dollar als Basis. So entfiel seit Produktionsbeginn bis Ende Januar ein Umsatz von 2,3 Mio. US-Dollar auf die in Denver beheimatete Elster Oil & Gas.

Auch bei der Tochter Cub Creek Energy geht es voran. Mitte März sollen seismische Untersuchungen beginnen, die bei Erfolg zu vier Bohrungen führen könnten. Sollte sich eine Bohrung als wirtschaftlich erweisen, könnte bereits Ende März damit begonnen werden. Unabhängig davon wird sich Cub Creek an zwei Bohrungen eines größeren Partners beteiligen, die ebenfalls Ende des Quartals niedergebracht werden sollen. Der Anteil beläuft sich hierbei auf 36%. Das Investitionsvolumen beläuft sich für Cub Creek auf 2,3 Mio. US-Dollar. Elster und Cub Creek CEO Bob Gardner erwähnte in der offiziellen Pressemitteilung, dass man trotz des schwierigen Ölpreisumfeldes beide Firmen kontinuierlich weiterentwickelt habe. Man verfüge über eine Vielzahl an möglichen Bohrungen, die auch aktuell wirtschaftlich in Betrieb gebracht werden könnten. Akquisitionen bestehender Produktionen oder Flächenzukäufe wolle er nicht ausschließen. Da laut Baker Hughes der Rig Count in den USA weiterhin fällt, wird es sicherlich die ein oder andere Möglichkeit geben.

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Bild: Investor Magazin
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