Samstag , 21 Oktober 2017
Novo Resources: Folgen Sie dem Geologen

Novo Resources: Folgen Sie dem Geologen

Manchmal muss man, um Erfolg zu haben, sich außerhalb seiner persönlichen Komfortzone bewegen. So geht es uns aktuell bei Novo Resources (0,87 CAD; CA67010B1022). Das Unternehmen ist nicht, wie unsere bisherigen Empfehlungen an einer der Hauptbörsen in Kanada, der TSX oder TSX Venture gelistet, sondern an der Nebenbörse CNSX. Wir sind in diesem Falle aber bereit, das etwas größere Risiko einzugehen. Der Grund: Geologe & CEO der Gesellschaft Quinton Hennigh.

Der Geologe

Dr. Quinton Hennigh ist seit über 27 Jahren als Geologe aktiv und mittlerweile einer der angesehensten Goldexplorer seiner Zunft. Hennigh war unter anderem Präsident und Chefgeologe bei Evolving Gold und entdeckte während seiner Zeit dort das Rattlesnake Deposit in Wyoming. Davor war er als Explorationsgeologe bei Newmont Mining, Newcrest Mining und Homestake Mining aktiv. Vor rund acht Jahren wagte er sich in den Junior-Sektor und verhalf unter anderem Euromax Resources und Gold Canyon Resources zu seinen Entdeckungen. Seit 2011 ist Hennigh jetzt CEO und Präsident von Novo Resources und schickt sich an, das weltgrößte Goldgebiet in Südafrika, Witwatersrand, in Australien zu duplizieren. Bisher sind in der Region in Südafrika seit 1886 über 1,5 Mrd. (!) Unzen Gold produziert worden, das entspricht in etwa 35 bis 40 Prozent der jemals weltweit produzierten Goldmenge.

Das Projekt

Hennigh ist laut eigener Aussage schon seit über acht Jahren hinter dem Projekt in der australischen Pilbarra her. Das Gold liegt wie in Südafrika in Platten. Die ersten Explorationsarbeiten scheinen zu bestätigen, dass Novo tatsächlich auf etwas Großes gestoßen sein könnte. Die Geologie ist laut Hennigh gleich und das Gestein ist dem in Südafrika sehr ähnlich. Auch die Zeit, in der die Mineralisierung abgelagert wurde (vor 2,5 Mrd. Jahren), ist identisch. Die Geologie suggeriert sogar, dass die beiden Becken, bevor sich die Erdplatten auseinander schoben, zusammenhingen. Bohrungen auf den beiden Projekten Beatons Creek und Marble Bar lieferten ebenfalls erste Beweise für diese Theorie. Auf Beatons Creek hat man bisher 200 Umkehrspülbohrungen durchgeführt und daraus eine erste Ressourcenkalkulation über 400.000 Unzen Gold abgeleitet, die man im Mai 2013 veröffentlichte. Hennigh betont jedoch, dass man weiterhin noch ganz am Anfang steht, denn die Bohrungen haben bewiesen, dass die Platten zusammenhängen und sich weiter in das Hamersley Becken ausstrecken. Ein gravierender Vorteil zum Witwatersrand-Becken ist jedoch, dass die Mineralisierung bereits an der Oberfläche beginnt und theoretisch Übertage abgebaut werden könnte. Manche Minen in Südafrika arbeiten in über 4km Tiefe.

Australische Regierung finanziert Bohrungen

Novo ist in der glücklichen Position, dass die australische Regierung den Bergbau Voll und Ganz unterstützt. So erhielt das Unternehmen eine Subvention über 400.000 AUD zur Durchführung von Bohrungen auf dem Projekt. Diese und unternehmenseigene Mittel, Novo erhielt rund 8,3 Mio. CAD durch die Ausübung von Optionsscheinen Ende 2013, sollen dafür verwendet werden, um die 1. 43-101 Studie aufzuwerten und ökonomische Studien für eine erste Machbarkeitsstudie zu erstellen, 2. Diamantbohrungen mit großem Durchmesser niederzubringen, um die flachen, oxidierten Platten in der Nähe der bestehenden Ressource zu evaluieren und 3. Diamantbohrungen in größere Tiefen auf beiden Projekten niederzubringen. Ein Wehrmutstropfen aus unserer Sicht ist jedoch, dass der Geologe Hennigh auch gleichzeitig der CEO der Gesellschaft ist. Bei vielen Gesellschaften war dies in der Vergangenheit nicht immer von Erfolg geprägt.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 62

Bild: Novo Resources
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