Mittwoch , 26 September 2018
Wesdome Gold Mines: Vom Kostenmonster zum hochgradigen Goldminer

Wesdome Gold Mines: Vom Kostenmonster zum hochgradigen Goldminer

Das Team vom Investor Magazin war mal wieder vor Ort, um ein Unternehmen auf den Prüfstand zu nehmen. Diesmal besuchten wir die Eagle River Mine von Wesdome Gold Mines und machten einen Abstecher zum neuen, alten  Projekt des Edelmetall-Produzenten. Hier geht es zu unserem Site Visit Report!

Am Ende der Welt oder zumindest Ontarios

Kanada ist für Europäer ein unendlich großes Land. Das musste das Team vom Investor Magazin zusammen mit einigen Investoren und weiteren Journalisten vor zwei Wochen einmal mehr erfahren. Denn auf dem Programm stand nichts anderes als ein Site Visit bei Wesdome Gold Mines (TSX-V: WDO; ISIN: CA95083R1001). Die Reise führte uns per Flieger über Toronto, Sault Ste Marie (direkt an der US-Grenze) und per Mietwagen nach Wawa. Frühmorgens wurden wir von Vorstandschef Duncan Middlemiss, COO Marc-Andre Pelletier sowie Explorationschef Michael Michaud in der alten Mining-Stadt abgeholt, wo Wesdome ein Büro unterhält. Die Haupteinnahmequelle des Unternehmens ist aber die Eagle River Mine. Dafür mussten wir knapp zwei Stunden mit Pick Ups gen Nordwesten entlang des Oberen Sees fahren, des mit rund 82.100 Quadratkilometern größten Süßwassersees der Welt. Als dann endlich das erste Begrüßungsschild auf dem Grund von Wesdome zu sehen war, wurde aber auch klar, womit wir es hier zu tun haben. Das restliche „Stück“ von rund 50 Kilometern wurde auf echten Schotterpisten absolviert. Somit blieb neben dem Abenteuer-Flair schon auf der Hinfahrt genug Zeit, um sich über das Unternehmen und die Mine zu informieren. Der eigentlich Spaß aber begann dann auf der Liegenschaft selbst, denn die hat auch sonst ein Größenproblem. Die heutige Eagle River Mine liegt rund 20 Kilometer von der Verarbeitungsanlage entfernt. Das hat historische Gründe. Einst stand bei der Mühle eine Mine, die aber schon längst geschlossen ist. Jeden Tag muss also das Gestein mit Trucks in die Mühle gefahren werden, was viel Zeit kostet.

20180614 WesdomeGoldMines_EagleRiverMine_Schild

Hohe Produktionskosten, aber…

Das verdeutlicht auch der Blick auf die nackten Zahlen. Denn Wesdome hat im vergangenen Jahr auf dem gesamten Komplex (inklusive der Mishi-Open Pit-Operation) 58.980 Unzen gefördert (+24%) und die Einnahmen um 14 Prozent auf 96,1 Mio. Dollar gesteigert. Aber das Unternehmen hat ein ernsthaftes Kostenproblem. Die AISC, also die Gesamtkosten der Produktion, lagen je Unze bei stolzen 1.146 US-Dollar. Bei einem aktuellen Goldpreis von knapp über 1.250 US-Dollar ist das kein besonders belastbares Polster. Dennoch lohnt sich bei Wesdome der zweite Blick. Denn der Aktienkurs steigt seit Mai gegen den Markttrend unaufhörlich an. Von 1,90 CAD ging es binnen sechs Wochen auf 3 CAD hoch. Das ist normalerweise nicht einfach zu erklären, zumal auch die Umsätze in der Aktie kontinuierlich zulegen. Hier muss offenbar irgendetwas in die richtige Richtung laufen!

Das Management räumt auf

Kurstreiber sind im Prinzip das Management und deren Ideen. Wesdome galt lange als Problemfall. Doch mit der Amtsübernahme von Duncan Middlemiss und dessen neuen Leuten im Top-Management wird aufgeräumt und expandiert. Middlemiss selbst hat einen exzellenten Ruf in der Branche. Er ist seit 25 Jahren als Manager von Minen und bei der Entwicklung von Goldvorkommen aktiv. Vor allem aber schaut er auf den Penny! Das ist in der Mining-Welt Gold wert – im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Meisterstück lieferte Middlemiss mit St. Andrew Goldfields ab, dass im Januar 2016 erfolgreich an Kirkland Lake Gold verkauft wurde. Treue Leser werden sich an diesen Deal erinnern. Nun aber muss Middlemiss sich neu beweisen und unser Eindruck ist sehr positiv.

Wo die Floppy-Disk noch läuft

Denn bei Wesdome wird richtig aufgeräumt und expandiert. Die uralte Mühle, die bereits seit fast 40 Jahren im Dienst ist, wird modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht. Besonders erschreckend fanden wir, dass die Steuerung über einen alten 386er-Rechner läuft. Einen zweiten „Server“ gibt es nicht, dafür ein echtes Floppy-Laufwerk. Bestürzend, muss man dazu sagen. Aber: In diesen Tagen wird auf ein modernes, computergestütztes System umgestellt. Dann sollte die Mühle nicht nur sicher sein, sondern auch wesentlich besser funktionieren. Das bedeutet auch: die Kosten sinken!

20180614_WesdomeGoldMines_EagleRiver_SichtbaresGold

Tief unten liegt das Gold!

              Doch das ist nur ein kleines Stück des Puzzles Wesdome! Das große Stück erwartete uns weit unter der Erde. Denn Wesdome will endlich und richtig wachsen. Um das live zu sehen, mussten wir geschlagene 30 Minuten mit Pick-Ups unter die Erde fahren – direkt in die Eagle River Mine. Erst ging es auf 864 Meter Tiefe, später dann auf mehr als 900 Meter. Die Luft ist stickig, der Sauerstoff knapp und die Steine hier sind wortwörtlich steinalt. Die Eagle River Mine liegt nämlich im Nordwesten Ontarios, das Teil des aus der Archaic stammenden Canadian Shield ist. Hier sind die Steine bis zu drei Milliarden Jahre alt; in dieser Gegend etwa 2,7 Mrd. Jahre, wie uns Operationschef Marc-Andre Pelletier verriet. Unten konnten wir dann nicht nur die aktuellen Bohrarbeiten besichtigen, sondern auch den Bereich, der in den vergangenen Wochen und Monaten für Aufsehen gesorgt hat. Denn das aktuelle Bohrprogramm hat teils traumhafte Resultate geliefert. Der beste Bohrkern in einer Tiefe von 864 Metern enthielt 19,6 Gramm je Tonne Gold über eine Länge von 155,4 Metern. Mit den aktuellen Bohrungen soll die Mine erweitert werden. Bisher wurden hier rund 1,1 Mio. Unzen Gold aus der Erde geholt (1995-2017). Dem neuen Management muss man jetzt schon dazu gratulieren, das man die Goldgrade kontinuierlich steigern konnte. Mit den neuen Zonen könnte die Mine in Sachen Wirtschaftlichkeit einen Sprung machen. Und richtig: Hier unten arbeiten nur Männer, Frauen haben wir jedenfalls keine gesehen! Das Schild ist also keine Lüge!

20180614 WesdomeGoldMines_EagleRivier_MenAtWorkSolider Gewinnhebel

Der Gewinnhebel durch leichte Verbesserungen ist bei solch hohen Produktionskosten natürlich gewaltig. Und das erklärt auch die positive Entwicklung des Aktienkurses. Im Markt gibt es nicht nur deshalb Gerüchte, dass Wesdome bereits mit den Halbjahreszahlen seine Produktionsguidance anheben könnte. Bisher plant man mit 62.000 bis 67.000 Unzen in diesem Jahr. Dieser Wert liegt bereits klar über dem Vorjahreswert, doch es könnte sicher noch ein Schnaps mehr werden. Darauf angesprochen wollte sich Middlemiss nicht äußern. Widersprochen hat der CEO diesen Spekulationen aber auch nicht. Als Wesdome-Anleger sollte man sich daher den 1. August – an dem Tag werden die Halbjahreszahlen bekannt gegeben – rot im Kalender anstreichen! Doch die Erweiterung der Eagle River Mine ist nur der eine Trumpf in Wesdomes Ärmel.

Der Weg ist das Ziel!

Nicht zuletzt besuchten wir auch die Mishi Mine. Das ist ein Open Pit-Vorkommen, die recht nah bei der Verarbeitungsanlage liegt. Allerdings dient sie mit ihren niedrigen Graden doch mehr zur Auslastung der Mühle. Aktuell hat man zwei Abschnitte in 600 bzw. 1.700 Metern Entfernung identifiziert, von denen man sich eine Erweiterung der Förderung verspricht. Das heutige Pit selbst ist mit seinen rund 50 bis 60 Metern Tiefe wenig beeindruckend. Umso beeindruckender verlief dafür unser nächster Tag, denn wir sprachen bisher nur von dem einen Ass. Auf dem Weg zum zweiten Trumpf mussten wir einmal quer durch Ontario Richtung Osten fahren. Unser Ziel war Val d‘Or in der Nachbarprovinz Quebec. Allerdings kreuzten weder Bären noch Elche unsere acht Stunden dauernde Fahrt; definitiv die größte Enttäuschung auf unserer Reise! Kurz vor Val d‘Or lohnt sich aber ein Stopp in Malartic. Denn dort liegt die Malartic-Mine, die größte Gold-Tagebaumine Nordamerikas. Sie  wurde im Mai 2011 von Osisko in Produktion gebracht und gehört seit dem Jahr 2014 je zur Hälfte Agnico Eagle und Yamana Gold! 2017 wurden hier mehr als 620.000 Unzen Gold aus dem Boden geholt bei Produktionskosten von deutlich unter 600 US-Dollar je Unze. Inzwischen hat man sogar mehrere dutzend Häuser verlagert, damit der Tagebau expandieren kann. Er liegt heute direkt an der Kleinstadt Malartic. Glücklicherweise gibt es dort für Touristen einen Ausblick, mit dem man direkt die Arbeiten beobachten kann. Einlass hatte man uns nicht gewährt, wir hatten aber auch nicht gefragt!

20180615_AgnicoEagle_YamanaGold_MalarticMine

Kiena vor Wiederbelebung

Unser enger Zeitplan ließ ein längeres Verweilen gar nicht zu, denn auf uns wartete das zweite Ass in Wesdomes Ärmel: der Kiena-Komplex! Hier wird seit 2013 gar nichts mehr produziert. Aber Wesdome hat die Untertagemine in Schuss gehalten! Es gibt einen 930 Meter tiefen Schacht und eine voll genehmigte Mühle, die 2.000 Tonnen Gestein pro Tag verarbeiten kann. Von 1981 bis 2013 wurden hier 12,5 Mio. Tonnen Erz bei Goldgraden von durchschnittlich 4,5 g/t gefördert. Das brachte 1,75 Mio. Unzen Gold! Nun will Wesdome diese Mine revitalisieren und wieder in Produktion bringen. Schon allein die Anfahrt auf das Bergwerk ist beeindruckend. Man fährt über eine Straße auf die Mühle zu, die zwischen zwei malerischen Seen liegt – fast wie beim Schweriner Schloss! Von einer Mine ist da nichts zu sehen! Die gesamte Liegenschaft ist Teil des goldreichen Abitibi-Grünsteingürtels und enthält mehrere mineralisierte Abschnitte. Die Konzentration gilt aber Kiena, wo man im vergangenen Jahr bereits die alte Rampe wieder auf Vordermann gebracht hat. Die Kosten wurden auf 7,6 Mio. CAD geschätzt, das Team von Middlemiss lag darunter! Nun läuft ein umfassendes Bohrprogramm über 50.000 Meter. 40.000 davon werden in der Tiefe gebohrt. Das spart Kosten. Das Ziel ist es, bereits im Q4 eine neue Ressourcenschätzung zu veröffentlichen – im höheren Status „measured & indicated, denn hier wird in Abständen von nur 25 Metern gebohrt! Die bisherigen Ergebnisse ließen die großen Mining-Portale aufhorchen. Laut einer Aufstellung von Mining Intelligence für Mining.com lieferte Kiena das drittbeste Bohrloch 2017 in ganz Kanada. Denn hier fanden sich unter anderem 262,13 g/t Gold über 7,5 Meter. Das ist wirklich beeindruckend! Auch sonst regen die Bohrergebnisse die Fantasie der Investoren an. Eine hochgradige Goldmine würde die Situation von Wesdome drastisch verbessern!

20180615_WesdomeGoldMines_KienaMine

Unser Fazit

Doch dies wird noch ein wenig dauern. Kiena wird wohl zwei bis drei Jahre bis zur Produktion benötigen. Zunächst will man die Ressource gründlich ausbauen. Mittelfristig sollen hier 100.000 Unzen Gold pro Jahr gefördert werden. Finanziert werden soll das alles primär aus dem Cashflow von Eagle River. Eine Kapitalerhöhung würden wir aber nicht ausschließen. Allerdings ist auch eine Kreditfinanzierung möglich, denn Wesdome ist komplett schuldenfrei! Zugleich will man auch die Produktion auf Eagle River auf 100.000 Unzen p.a. steigern. Erst einmal aber stehen die Halbjahreszahlen mit einer möglichen Guidance-Anhebung im Fokus. Wesdome bietet Anlegern ab 2021 ein Produktionsprofil von bis zu 200.000 Unzen Gold pro Jahr an. Zudem liegen die Minen in Kanada. Ein entscheidender Vorteil, für den ein Aufschlag fällig sein wird. Firmen wie Kirkland Lake, Goldcorp, Hecla und Alamos Gold dürften also schon bald Schlange stehen. Zudem hat die Wesdome-Aktie derzeit unglaubliches Momentum und ist auf bestem Weg die Bewertungslücke zu schließen. Zur Information: Alamos Gold hat Richmont Mines im September 2017 für 683 Mio. US-Dollar übernommen. Das Produktionsprofil lag damals bei lediglich 80.000 Unzen Gold… Unser komplettes Fazit samt Votum lesen Sie in Ausgabe 248 des Investor Magazins (zum kostenlosen Download). Tipp: Sie können sich kostenlos für das Investor Magazin anmelden. Dann senden wir Ihnen unsere Analysen und Aktienbesprechungen jede Woche bequem in Ihr E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist jederzeit kündbar. Ihre Daten werden keinesfalls an externe Dritte weitergegeben.

Transparenzhinweis: Wesdome Gold Mines hat einen Teil der Reisekosten finanziert. Bitte lesen Sie unsere Hinweise im Disclaimer! Zudem ist Wesdome Gold Mines Teil unseres Wikifolios „Investor Magazin Rohstoffe„.

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