Sonntag , 22 April 2018
Green Swan Capital: Kobalt ist Teslas Alptraum

Green Swan Capital: Kobalt ist Teslas Alptraum

     Noch 2013 schienen Elektroautos Teil einer fernen Zukunft zu sein, so wie Tesla vor allem ein großes Versprechen war. Doch das Bild hat sich seither massiv geändert. Selbst die deutsche Autoindustrie nimmt die neuen Rivalen ernst und bastelt fleißig an einer eigenen Elektro-Zukunft. Das beste Beispiel ist aber die chinesische BYD. Das Unternehmen wird 2016 weltweit noch vor Tesla die Nummer eins auf dem Markt sein, als Investor hat man keinen geringeren als Warren Buffett gewinnen können. Von dieser Bewusstseinsveränderung am Markt wurden auch die Rohstoffmärkte erfasst. In den vergangenen zwei Jahren gingen deshalb viele Lithium-Aktien durch die Decke. Denn ohne Lithium-Ionen-Akkus gibt es keine Batterien. Doch der Hype scheint ein Ende zu finden. So manchem Investor dämmert, dass es genug Lithium auf dem Planeten gibt. Und zudem können neue Vorkommen relativ zügig in Betrieb gehen. Ein Mangel an Lithium wird den Siegeszug der Elektroautoindustrie nicht stoppen. Ganz anders ist die Lage dagegen bei Kobalt.

Teslas Alptraum

    Auch Peter Clausi glaubte vor wenigen Jahren noch an den Lithium-Boom. Der erfahrene Rohstoff-Unternehmer suchte nach geeigneten Projekten. Doch im Zuge der Recherchen wurde dem 53-Jährigen klar: Bei Lithium gibt es keinen Engpass, Kobalt ist das Problem. Und damit dürfte er richtig liegen. Das US-Portal Seeking Alpha geht einen Schritt weiter und spricht bereits von einem „Kobalt-Alptraum“ für Tesla und Co.

Preise gehen durch die Decke

     Die Notierungen an der London Metal Exchange zeigen das Dilemma. So ist der Spotpreis für Kobalt seit Frühjahr um mehr als 25% gestiegen. Das verwundert nicht: 2015 gingen bereits 49% der 99.000 geförderten Tonnen an Kobalt in die Batterieindustrie. Die Nachfrage soll in den nächsten Jahren massiv steigen. Dabei gibt es anders als bei Lithium bei Kobalt eine völlig andere Situation mit zwei riesigen Problemen:

  1. Die Demokratische Republik Kongo steht für 60% der Weltproduktion. Dort sind die politischen Risiken enorm, „Blutkobalt“ ist hier das Stichwort. Denn das Metall wird in dem Land zu mehr als einem Fünftel von „artisanal miners“ gefördert; Einheimischen also, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten. Kinderarbeit und die Zerstörung der Umwelt sind der Normalfall. Inzwischen laufen NGOs Sturm gegen diese Zustände. Ein Rückgang der Produktion ist wahrscheinlich!
  2. Das aber ist das wohl „kleinere“ Problem. Das Große ist, das Kobalt ein Beiprodukt ist. Es gibt keine Minen, die nur Kobalt fördern. 94% des Metalls fällt beim Abbau von Nickel, Kupfer (+Gold) an. Doch die Investitionen in diese Minen befinden sich wegen niedriger Preise seit Jahren am Boden. Bei Nickel arbeitet mehr als die Hälfte aller Minen mit Verlusten. Und so werden viele Bergwerke geschlossen. Erst jüngst geschah dies in Indonesien und auf den Philippinen. Für die Betreiber gibt es schlicht keinen Anreiz den Abbau zu forcieren. Werden Nickel und Kupfer aber nicht stärker abgebaut, gibt es auch nicht mehr Kobalt!

Gigafactories entern den Markt

      Die Kobalt-Preise dürften in den nächsten Jahren also weiter zulegen. Das hat aber nicht nur mit den Problemen auf der Angebotsseite zu tun. Allein Teslas „Gigafactory“ wird 8% des Kobalt-Angebots benötigen. Dazu kommen die Fabriken der Konkurrenten rund um den Erdball. Neben Elektroautofirmen gibt es weitere, große Abnehmer. Batterien in Smartphones bestehen zu 60% aus Kobalt, zudem benötigen die Entwickler von Energiespeichern immer mehr von dem Metall, so Peter Clausi. Letztgenannter Markt dürfte bald schon eine ähnliche Rolle wie der Elektroautomarkt spielen. Denn rund um den Globaus versuchen Ingenieure Speicherlösungen wie Strom aus Erneurbaren Energien wie Sonnen- oder Windkraft zu finden.

Lieber Kanada statt Kongo

     Der Kanadier Clausi hat sich aufgrund dieser Entwicklungen frühzeitig umorientiert und nach Minen mit einem hohen Kobalt-Anteil gesucht. Fündig geworden ist er in der Heimat, in dem für seine lange Bergbautradition bekannten Sudbury-Becken in der Provinz Ontario. Die Region nennt man auch Sudbury-Krater, denn dort schlug vor rund 1,8 Mrd. Jahren ein Astroid ein. Das Becken wurde durch geologische Prozesse deformiert und beherbergt heute die größten Nickelerzlagerstätten dr Welt. Demntsprechend gibt es rund um die zahlreichen Minen eine perfekte Infrastruktur. Clausi, heute Vorstandschef von Green Swan Capital, konnte sich günstig das Copper Prince-Projekt sichern. Dort werden bereits seit den 1880ern Metalle abgebaut. Zuletzt war das Projekt aber wegen der niedrigen Preise für Gold und Kupfer in Vergessenheit geraten. An Kobalt hatte ohnehin kaum jemand gedacht.

Bohrergebnisse vor Veröffentlichung

    Man konnte sich zwar nicht alle historischen Bohrdaten sichern, besitzt aber zwei NI 43-101-Reports. Ein historisches Sample stellte an der Oberfläche Top-Werte mit 3,26% Kobalt und 14 Gramm Gold je Tonne fest. Diese Daten sind mehr als vielversprechend. Aber sie müssen durch neue Bohrungen bestätigt werden. Im November hat Green Swan Capital deshalb über eine Länge von 300 Meter gebohrt, die Ergebnisse sollen bereits in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Das ist eine Top-Chance für Früheinsteiger.

2017 soll Cash fließen

     Clausi will im Februar bereits ein weiteres Bohrprogramm durchführen. Schon im Sommer 2017 soll Gestein von Copper Prince per LKW in die nahegelegene Schmelze von Glencore zur Verarbeitung gebracht werden. Dann wäre Green Swan Capital die erste neue Mine, die mit Kobalt Geld verdient. Unterschätzen Sie aber nicht die Goldgrade von Copper Prince. Damit hat das Unternehmen ein zweites, solides Standbein.

Hot Stock mit viel Potenzial

    Green Swan Capital hatte sich zuletzt frische Mittel über eine Platzierung zu 0,09 bzw. 0,12 CAD je Aktie gesichert. Der aktuelle Kapitalbedarf ist laut Clausi gering. Und für neue Investoren bietet sich die Chance, günstiger einzusteigen. Denn die Aktie notiert aktuell bei 0,07 CAD. Auf diesem Level kann man mit einer kleinen Startposition wenig falsch machen.

F A Z I T: Green Swan Capital ist derzeit die wohl einzige Chance, frühzeitig und günstig auf den Kobald-Boom zu setzen. Auf dem aktuellen Niveau können Anleger mit Risikohunger bei dieser Aktie wenig falsch machen. Hier kauft man zum Tiefstpreis. Bringen Sie etwas Zeit mit, bis auch die Masse der Investoren die Zeichen der Zeit erkannt hat. Den ersten Schub könnte es für die Aktie aber bereits mit den neuen Bohrdaten in den kommenden Tagen geben. Als Förderer aus einem sicheren Land wie Kanada wird die Firma die erste Wahl von Anlegern sein. Da Green Swan Capital (noch) nicht in Deutschland gelistet ist, kann das Papier nur über die kanadische TSX-Venture (Börsenkürzel: GSW) geordert werden. Bitte platziern Sie einen individuellen Stopp.

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Bildquelle: Green Swan Capital

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