Sonntag , 22 Oktober 2017
Nanogate: Internationalisierung im Fokus

Nanogate: Internationalisierung im Fokus

Nanogate (40,66 Euro; DE000A0JKHC9) bleibt einer der heißesten deutschen Nebenwerte. Der Spezialist für Oberflächentechnologien legte überzeugende Ergebnisse für das vergangenen Jahr vor und erwartet auch in diesem Jahr ein kräftiges Wachstum.

2014 stiegen die Einnahmen bereits um 29,3% auf 68,6 Mio. Euro, beim EBITDA erreichten die Saarländer 7,4 Mio. Euro (+18%). Mit beiden Kennzahlen lag Nanogate deutlich über den eigenen Zielen und konnte diese trotz hoher Investitionen in Kapazitäten und Technologie erreichen. Die Aktionäre werden wie zuletzt mit einer Dividende (0,11 Euro je Aktie) am Erfolg beteiligt. Doch die Ausschüttung hat bei Nanogate eher symbolischen Charakter. Vorstandschef Ralf Zastrau will das Wachstumstempo hochhalten und dieses Jahr die 80 Mio. Euro-Umsatzmarke knacken.

Dieser Wert dürfte am unteren Ende der internen Planungen liegen, die Analystengilde rechnet mit rund 85 Mio. Euro. Während das Unternehmen in den vergangenen Jahren auch durch Übernahmen gewachsen ist, soll nun die Internationalisierung im Vordergrund stehen, wie Zastrau im Gespräch mit dem Investor Magazin betonte. Im Fokus stehen dabei die Türkei und der Nahe Osten und vor allem China. Nanogate beliefert jetzt schon große deutsche Automobilproduzenten und hofft, nun auch im größten Automarkt der Welt die Umsätze kräftig ausbauen zu können. Zudem wird das Unternehmen die restlichen Anteile an der GfO übernehmen.

Die Nanogate-Aktie hält sich nach dem steilen Aufschwung im ersten Quartal solide auf hohem Niveau. Mit einer Marktkapitalisierung von fast 140 Mio. Euro wird zudem das Interesse von größeren Investoren geweckt. Wir rechnen damit, dass Nanogate noch deutlich höheres Potenzial besitzt.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 120

ABONNIEREN SIE KOSTENLOS DAS INVESTOR MAGAZIN

Bild: Nanogate
Nach oben scrollen