Sonntag , 22 April 2018
Biofrontera: Oktoberwende schiebt Aktie an

Biofrontera: Oktoberwende schiebt Aktie an

Eine ganze Weile sah es so aus, als würde die Biofrontera-Aktie schnurstracks Richtung Stoppmarke marschieren. Doch die Quartalszahlen setzten dem Abwärtstrend nun ein Ende. Dabei verlief des dritte Quartal selbst mehr als bescheiden. Der Umsatz verdoppelte sich zwar zwischen Juli und September auf rund 2,3 Mio. Euro, er lag aber unter den eigenen Zielen des Unternehmens. Zudem lag der Beitrag des US-Geschäfts mit 1 Mio. Euro unter den Erlösen in den beiden ersten Quartalen. Das klingt fast so, als würde das Produkt Ameluz in Übersee nicht wie erwartet ankommen. Biofrontera leidet dort noch unter einer provisorischen Abrechnungspraxis. Doch schon im Oktober scheint die Wende gelungen zu sein. Hier wurde mehr umgesetzt als im gesamten Q3, auch der November sei gut gestartet. Wir rechnen daher mit einem Jahresendspurt.

Der Turbo wird 2018 gezündet

Ab Januar soll dann der Turbo gezündet werden. Denn dann wird für Ameluz der sogenannte J-Code verfügbar sein, mit dem die Abrechnung für US-Ärzte erleichtert wird. 2018 sollte also endlich den Durchbruch in Übersee bringen und auch Biofrontera in neue Sphären befördern. Die Analysten rechnen für dieses Jahr mit Einnahmen von 12 Mio. Euro, im nächsten Jahr sollen sie auf 28 Mio. Euro zulegen. Dann sollte die Biotechgesellschaft auch ihren Verlust – 2017 vermutlich -18 Mio. Euro – deutlich reduzieren können. 2019 soll es dann mit dem nächsten Umsatzschub endlich Gewinne geben. Aktuell liegen wir bei Biofrontera mit etwa einem Siebtel vorn. Wir erwarten, dass sich das Hautkrebsmittel auf dem US- und dem europäischen Markt durchsetzt. Wie Sie bei der Aktie nun vorgehen sollten, lesen Sie in der neuesten Ausgabe des Investor Magazins! Tipp: Sie können sich kostenlos und unverbindlich für das Investor Magazin anmelden. Dann senden wir Ihnen unsere Analysen und Aktienbesprechungen jede Woche bequem in Ihr E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist jederzeit kündbar. Ihre Daten werden keinesfalls an externe Dritte weitergegeben.

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Bildquelle: Biofrontera

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