Samstag , 22 September 2018
Aston Bay: Industriegrößen (bhp billiton) adeln Projekt, Investoren reißen sich um Aktien

Aston Bay: Industriegrößen (bhp billiton) adeln Projekt, Investoren reißen sich um Aktien

Trotz des jüngsten Anstiegs hat es Kupfer weiterhin schwer an den Märkten. Zwar hat Kupfer seit Jahresanfang leicht zulegen können, auf Fünfjahresbasis steht aber ein Verlust von fast 50%. Dazu haben Edelmetalle wie Gold und Silber dem Industriemetall jegliche Aufmerksamkeit gestohlen. Es hilft auch nicht, dass China das Futures Trading weiter einschränkt. Da aber Gold- und Silbertitel in den vergangenen Wochen extrem gut gelaufen sind, wollen wir den Blick über den Tellerrand wagen und antizyklisch agieren. Ein Unternehmen, dass uns bei unseren Recherchen aufgefallen ist, ist Aston Bay Holdings. Wir saßen außerdem erst kürzlich mit dem CEO Thomas Ullrich auf der 121 Mining Konferenz in London zusammen.

Ritterschlag in Kürze

Bei unserer Suche nach einem interessanten Empfehlungswert mit langfristigem Potential ist uns insbesondere ein Punkt in Erinnerung geblieben. Das Management von Aston Bay hat es geschafft, eine Kooperation mit einer der weltgrößten Bergbaugesellschaften der Welt einzuleiten. Bisher hat man mit BHP Biliton zwar lediglich eine Absichtserklärung unterzeichnet, der Deal könnte aber bereits in Kürze final abgeschlossen werden. Dies wäre der Ritterschlag für die Junior-Gesellschaft. BHP soll sich hierbei fest verpflichten, bis zu 40 Mio. US-Dollar in die Exploration des Storm Copper-Projektes über einen Zeitraum von neun Jahren zu investieren. Im Rahmen dieses „Earn-In“-Vertrages, könnte BHP 75% an dem Projekt übernehmen. Aus Marktkreisen konnten wir erfahren, dass BHP bereits erste vorbereitende Arbeiten auf dem Projekt durchführt. Wir rechnen mit der Verkündung der finalen Vereinbarung in den nächsten Wochen.

Projekt im hohen Norden

Das 100% eigene Kupfer-Zink Projekt liegt in Kanadas hohem Norden, in Nunavut. Die Nähe zur Ortschaft Resolute Bay sorgt jedoch dafür, dass sich unweit vom Projekt ein kommerzieller Flughafen befindet. Des Weiteren liegt man direkt an der Nordwest-Schifffahrtspassage. Die extrem nördliche Lage ist nicht ideal, doch es könnte schlimmer sein. Außerdem ist Storm Copper nicht das einzige Projekt in der Region. Mehrere bestehende Minen haben dafür gesorgt, dass Nunavut einen soliden Mining-Code hat, der es Unternehmen vereinfacht in dem Territorium zu arbeiten. Negative Überraschungen durch nachteilige Gesetze sind deshalb unwahrscheinlich.

Riesiges Landpaket

Aston Bay verfügt im Nordosten Kanadas über ein 395.000 Hektar großes Landpaket, dass weitestgehend unexploriert ist. Storm Copper ist dabei nicht das einzige Ziel. Wir halten es daher nicht für ausgeschlossen, dass in den nächsten Monaten womöglich noch ein weiterer Earn-In Partner präsentiert werden könnte. Wie wir außerdem aus Marktkreisen erfahren konnten, habe Aston Bay nach dem Ausstieg von Antofagasta innerhalb von drei Wochen rund 10 konkrete Anfragen von Firmen erhalten, die Interesse an einer Partnerschaft gehabt hätten. Denn Aston Bay ist nicht über Nacht entstanden. Bereits im Jahr 2012 hatte man sich eine Datenbank von Teck Resources gesichert und diese selbst ausgewertet. Dabei ist man auf mehrere, große und bisher unbekannte Ziele gestoßen, die es verdienen, exploriert zu werden. Auf Storm konnte man zudem auf 9.000 Meter an historischen Bohrdaten zurückgreifen. Inzwischen erfährt Aston Bay nicht nur Interesse aus Industriekreisen. Auch die Finanzcommunity wird zunehmend auf den Wert aufmerksam. Jüngst hat sich JP Morgan eingekauft.

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Bild: Wikimedia Commons - Raike

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