Montag , 11 Dezember 2017
Red Pine Exploration: Große operative Fortschritte, aber die Aktie schläft noch

Red Pine Exploration: Große operative Fortschritte, aber die Aktie schläft noch

Anfang September hatten wir Ihnen das Unternehmen Red Pine Exploration vorgestellt. Seither ist zumindest auf der Aktienseite wenig passiert. Die Kursentwicklung ähnelt einem langen, ruhigen, aber auch sehr stabilen Fluss. Es scheint so, als wäre hier überhaupt nichts passiert. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Das Team um Vorstandschef Quentin Yarie hat wie geplant die Explorationsarbeiten auf dem Wawa Goldprojekt vorangetrieben. In diesem Jahr hat man schon insgesamt 17.000 Bohrmeter niedergebracht.

Gute Goldgrade an der Peripherie

Und die Ergebnisse der Arbeit lesen sich gut: in einer der acht historischen Minen, in der Minto Mine Zone, fanden sich bis zu 13,04 g/t Gold über 2,20 Meter. Etliche weitere Bohrkerne wiesen ebenfalls gute Goldgrade auf. Daneben meldete Red Pine jüngst Ergebnisse aus Bohrungen abseits der bisher im Fokus stehenden Goldzonen. In der sogenannten Root Vein – ganz im Norden der Liegenschaft (siehe Karte) – wurden bis zu 88 g/t Gold gefunden. Diverse weitere Bohrlöcher zeigten ebenfalls Goldgrade im zweistelligen Bereich über mehrere Meter. Das sind sehr gute Resultate.

RedPineExploration_rootvein

Unabhängiger Gutachter: Weitere 2,5 Mio. Unzen Gold

Der eigentliche Kracher war aber eine unabhängige Analyse, die der Gutachter Brian Thomas von Golder Associates für das Wawa Goldprojekt erstellt hat. Demnach befinden sich weitere 2,5 Mio. Unzen Gold im Boden. Die Analyse hatte die kompletten, bisherigen Bohrdaten sowie alle identifizierten Goldzonen (insgesamt 16) einbezogen. Damit erhöht sich das Potenzial des Projekts auf bis zu 3,5 Mio. Unzen Gold. Zuvor hatte bereits eine Ressource nach dem kanadischen Börsenstandard NI 43-101 vorgelegen, die auf 1,088 Mio. Unzen bei durchschnittlich 1,71 g/t Gold im inferred-Status kam. Das sind stramme Werte. Zusätzlich zu den reinen Zahlen ist noch etwas bemerkenswert. Der Gutachter kommt zu der These, dass auf Wawa nicht einzelne Goldzonen vorhanden sind, sondern ein zusammenhängendes Goldsystem. Diese Vermutung hatte bereits der Geologe Yarie im Sommer bei unserem Besuch auf dem Projekt geäußert (zum Site Visit Report). Nun wird dies also von unabhängiger Seite bestätigt. Und es zeigt, dass das Team von Red Pine inzwischen ein gutes Verständnis für die Geologie auf der Liegenschaft entwickelt hat.

Volumen steigt, Aktie (noch) nicht

Nach solch einer Meldung müsste eine Explorationsaktie eigentlich explodieren. Denn solch große Vorkommen schaffen es in der Regel schnell auf den Einkaufszettel großer Bergbaukonzerne. Denn nur die ermöglichen es den Majors, nach hohen Anfangsinvestitionen jahrelang große Cashflows zu produzieren. Doch bei Red Pine legten nur die Handelsumsätze zu, die Aktie bewegte sich nur minimal nach oben. Das hat zwei Gründe: Zum einen handelt es sich bei dem Gutachten nicht um eine Ressource nach NI 43-101. Zum anderen aber fängt das Unternehmen erst jetzt an, aktiv auf Investoren zuzugehen. So war Red Pine erst jüngst auf zwei Konferenzen vertreten und will diese Anstrengungen 2017 forcieren. Das meiste Geld wird aber weiter in die Exploration fließen. Das ist uns ehrlich gesagt auch lieber.

Bringen Sie Geduld mit

Daher sollten interessierte Investoren bei Red Pine Exploration auch Geduld mitbringen. Erratische Bewegungen nach oben wird es nicht so schnell geben. Vielmehr dürfte es langsam und stetig voran gehen. Wie Sie bei der der Aktie nun vorgehen sollten, lesen Sie in der neuesten Ausgabe des Investor Magazins! Tipp: Sie können sich kostenlos und unverbindlich für das Investor Magazin anmelden. Dann senden wir Ihnen unsere Analysen und Aktienbesprechungen jede Woche bequem in Ihr E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist jederzeit kündbar, Ihre Daten werden keinesfalls an externe Dritte weitergegeben.

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Bildquelle: TK News Services UG (haftungsbeschränkt)
Graphik: Red Pine Exploration

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