Dienstag , 22 August 2017
Mensch und Maschine: Trotz Umbruch wächst Gewinn stärker als Umsatz

Mensch und Maschine: Trotz Umbruch wächst Gewinn stärker als Umsatz

Mitte September hatten wir Ihnen die Aktie von Mensch und Maschine ans Herz gelegt. Seither konnte sich der Wert zwar positiv entwickeln – das Plus beträgt solide 6% – doch wir hatten uns deutlich mehr erhofft. Der Ausbruch aus der seit Sommer 2016 geltenden Handelsspanne ist dem Wert bisher noch nicht gelungen. Das könnte sich aber in diesem Jahr ändern. Denn Mensch und Maschine steht noch mitten im Umbruch des Systemhausgeschäfts, bei dem die Software künftig mehr vermietet als verkauft werden soll. Derzeit ist das noch ein wenig ein Hemmschuh für das Gewinnwachstum, aber künftig steigt der Rohertrag in diesem Segment stärker als die Kosten, kündigte Vorstandschef und Firmengründer Adi Drotleff im Dezember im Gespräch mit der Börsenzeitung an.

Gewinnwachstum liegt deutlich über dem Umsatzwachstum

Ganz so schlecht war das Wachstum im vergangenen Jahr übrigens nicht, wie es Drotleff suggeriert und wie die vorläufigen Zahlen zeigen. So konnte Mensch und Maschine die Einnahmen um 4,1% auf den Rekordwert von 167 Mio. Euro steigern, der aber am unteren Ende der selbst ausgegebenen Ziele lag. Beim Rohertrag ging es mit +8,2% auf 91,4 Mio. Euro dafür doppelt so schnell voran. Auch das ist eine neue Bestmarke. Beim Konzern-EBIT sprang man um 46% auf 12,4 Mio. Euro aufwärts. Unterm Strich blieben 6,5 Mio. Euro übrig und damit rund 68% mehr als im Vorjahreszeitraum.

 Wieder höhere Dividende

Bereinigt um Anteile Dritter konnte das Unternehmen den Gewinn je Aktie von 0,25 auf 0,40 Euro steigern. Als mittelfristiges Ziel hat Drotleff, der selbst rund 43% der Anteile hält, einen Gewinn je Aktie von 1 Euro ausgegeben. Diesem Ziel dürfte Mensch und Maschine 2017 ein gutes Stück näher kommen. Für die übrigen Aktionäre dürfte aber auch die Dividende wie gehabt eine große Rolle spielen. Und da sieht Drotleff den Cashflow als maßgebliche Kennzahl. Operativ lag der Zahlungsmittelzufluss mit 14,6 Mio. Euro sogar leicht über dem starken Vorjahreswert, so dass „die Dividende höchstwahrscheinlich auf 35 Cent (Vj 25 / +40%) erhöht werden kann“, teilte das Unternehmen mit. Das entspricht immerhin einer Ausschüttungsrendite von aktuell 3,1%. Die Hauptversammlung findet am 10. Mai statt. Bis dahin sollte nicht nur die Dividende ein Treiber für die Aktie sein. Analyst Adam Jakubowski von SMC Research sieht ein Kursziel von 16,20 Euro. Die Aktie aus dem Entry Standard hat also noch ordentlich Potenzial.

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Bildquelle: Mensch und Maschine SE

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