Samstag , 23 September 2017
Freenet enttäuscht und erfreut

Freenet enttäuscht und erfreut

Der Mobilfunkdienstleister Freenet (22,44 Euro; DE000A0Z2ZZ5) hat mit einem bemerkenswerten Umsatzrückgang im ersten Quartal enttäuscht. Das in Büdelsdorf bei Rendsburg ansässige Unternehmen wies Einnahmen in Höhe von 717,5 Mio. Euro aus, was 7,4% weniger waren als im Vorjahresquartal. Immerhin vermeldete der TecDAX-Konzern eine um 3,8% auf 8,79 Mio. Euro gestiegene Kundenzahl. Beim Free-Cashflow (57,4 Mio. Euro) und dem EBITDA (85,4 Mio. Euro) lag man auf Vorjahresniveau. Die Aktie wurde in Folge der Zahlen zunächst abverkauft, denn bei den Einnahmen wurde im Vorfeld mit einem leichten Wachstum gerechnet. Finanzvorstand Joachim Preisig sagte jedoch, dass diese Entwicklung für die Zeit zwischen Januar und März in den Planungen berücksichtigt wurde und bestätigte die Jahresziele. Demnach wolle man 2014 und 2015 die Erlöse weiterhin leicht steigern. Beim EBITDA werden 365 bzw. 370 Mio. Euro erwartet. Wir zweifeln nicht daran, dass das Unternehmen diese Ziele erreichen wird. Daher hat auch das Hauptargument für die Aktie weiter Bestand: die Dividende. Auf der Hauptversammlung am gestrigen Dienstag wurde eine Ausschüttung von 1,45 Euro je Anteilschein beschlossen. Das entspricht auf dem aktuellen Niveau einer Rendite von 6,5%. Wir hatten Ihnen die Aktie erstmals im Januar vergangenen Jahres ans Herz gelegt. Seither liegen Sie inklusive Dividendenzahlungen mit 62% im Plus.

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Bild: Freenet
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