Montag , 11 Dezember 2017
Deutsche Börse plant Reform des Entry Standard

Deutsche Börse plant Reform des Entry Standard

Die Deutsche Börse AG gehört ja tendenziell zu den eher glücklos agierenden Unternehmen auf diesem Planeten. Einerseits sitzt man zwar als Monopolist auf einem weich gepolsterten Kissen, dass einem ohne größeres Zutun hohe Gewinnmargen garantiert. Auf der anderen Seite aber agiert fast jede neue Management-Generation ohne Fortune. So dürften auch die jüngsten Pläne zum Zusammenschluss mit einem internationalen Mitbewerber ins Wasser gefallen sein – dem Brexit sei Dank. Nun konzentriert man sich offenbar wieder auf das Alltagsgeschäft und dazu gehört unter anderem der Entry Standard. Den hatte die Börse im Jahr 2005 als Segment für junge Wachstumsunternehmen eingeführt, um diesen eine günstige Börsenheimat bieten zu können. Doch allzu sehr hat man sich nicht um dieses Geschäft gekümmert, allerlei Skandale haben dem Image geschadet.

Nun aber scheint der DAX-Konzern hier eine Reform anstoßen zu wollen. So werde derzeit mit ausgewählten Unternehmen diskutiert, wie man die Spreu vom Weizen trennen könne, wie das Investor Magazin erfahren hat. So werde beispielsweise über einen höheren Mindest-Freefloat (aktuell: 10%) oder ein höheres Mindest-Grundkapital nachgedacht. Zudem sollen auch regelmäßige Analystenkonferenzen künftig zum Pflichtprogramm gehören. Ob dies dem Segment dauerhaft hilft, wird am Markt bezweifelt. Warum sollte es künftig mit neuen Anforderungen besser werden, wenn sich die Deutsche Börse schon in der Vergangenheit kaum um dieses Baby gekümmert hat, sagte uns ein Unternehmer. Wir sind gespannt, ob und wann die Deutsche Börse ihre Umbaupläne an die Öffentlichkeit trägt.

HIER GEHT ES ZUR AKTUELLEN AUSGABE DES INVESTOR MAGAZINS

ABONNIEREN SIE KOSTENLOS DAS INVESTOR MAGAZIN

Bildquelle: Deutsche Börse Group

Risikohinweis: Die TK News Services UG (haftungsbeschränkt)  als Herausgeber des Investor Magazins weist darauf hin, dass der Erwerb von Wert- und Schulpapieren jeglicher Art hohe Risiken birgt, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der TK News Services UG und ihre Autoren veröffentlichten Informationen auf dieser Webseite beruhen auf sorgfältiger Recherche mit Quellen, die zum Zeitpunkt der Erstellung für zuverlässig und vertrauenswürdig gehalten werden. Obwohl die in den Analysen und Markteinschätzungen enthaltenen Wertungen und Aussagen mit der angemessenen Sorgfalt erstellt wurden, übernehmen wir keinerlei Verantwortung oder Haftung für Richtigkeit, Fehler, Genauigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit der dargestellten Sachverhalte, Versäumnisse oder falsche Angaben. Dies gilt ebenso für alle von unseren Gesprächspartnern in den Interviews geäußerten Darstellungen, Zahlen, Planungen und Beurteilungen sowie alle weiteren Aussagen bezüglich Wert- und Schuldpapieren jeglicher Art. Die Hintergrundinformationen, Markteinschätzungen und Wertpapieranalysen, die das Investor Magazin auf seiner Webseite und im Börsenbrief veröffentlicht, stellen weder ein Kauf- oder Verkaufsangebot für die behandelten Wertpapiere noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren im Allgemeinen dar. Die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen bzw. der Aktienbesprechungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, wird kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Jedes Geschäft mit Optionsscheinen, Hebelzertifikaten oder sonstigen Finanzprodukten ist sogar mit äußerst großen Risiken behaftet und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals oder darüber hinausgehende Verluste führen. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Veränderungen kann es zu erheblichen Kursverlusten, im schlimmsten Fall zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der TK News Services UG(haftungsbeschränkt)  und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers. Grundsätzlicher Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte gemäß Paragraph 34 WpHG i.V.m. FinAnV und gemäß § 48f Abs. 5 BörseG (Österreich): Die TK News Services UG (haftungsbeschränkt) oder Mitarbeiter, Berater und freie Redakteure des Unternehmens können jederzeit Long- oder Shortpositionen an allen auf der Webseite oder im Börsenbrief vorgestellten Unternehmen halten, eingehen oder auflösen. Das gilt ebenso für Optionen und Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren. Die daraus eventuell resultierenden Wertpapiertransaktionen können unter Umständen den jeweiligen Aktienkurs des Unternehmens beeinflussen. Etwaige Interessenkonflikte werden in der jeweiligen Ausgabe des Investor Magazins oder unter entsprechenden Artikeln auf der Webseite des Unternehmens genannt. Urheber- und Leistungsschutzrechte: Die auf der Investor Magazin-Webseite und des Investor Magazin-Börsenbrief und auf anderen Medien (z.B. Twitter, Facebook) veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt. Links zur Website des Anbieters sind jederzeit willkommen und bedürfen keiner Zustimmung durch den Anbieter der Website. Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig. Sollten Sie etwaige Verstöße bemerken, bitten wir Sie uns darauf hinzuweisen.

Nach oben scrollen