Montag , 10 Dezember 2018
Großaktionär äußert sich zum Einstieg bei Eyemaxx Real Estate

Großaktionär äußert sich zum Einstieg bei Eyemaxx Real Estate

Der österreichische Immobilienunternehmer Johann Kowar hat seine Beteiligung an der Eyemaxx Real Estate in den vergangenen Monaten aufgestockt. Umgekehrt hat sich Eyemaxx bei der ViennaEstate Immobilien eingekauft, an der der Investor maßgeblich beteiligt ist. Rechtzeitig vor dem Eigenkapitalforum in der kommenden Woche in Frankfurt äußert sich Kowar zum Ausbau seiner Position an dem Immobilienunternehmen.

 

Herr Kowar, Sie sind nach Herrn Dr. Müller, dem CEO von Eyemaxx, der zweitgrößte Aktionär des Unternehmens. Ihr Anteil liegt momentan bei rund 13 Prozent, richtig?

Johann Kowar: Das ist korrekt. Ich bin bereits seit Längerem an Eyemaxx beteiligt und habe meinen Anteil erst unlängst weiter deutlich ausgebaut, auf nunmehr rund 13 Prozent. Ich möchte mich langfristig bei der Gesellschaft engagieren und auch weiterhin zusammen mit Eyemaxx attraktive Immobilienentwicklungen umsetzen.

Ihr Engagement bei Eyemaxx beschränkt sich also nicht nur auf das Halten von Anteilen?

Johann Kowar: Ich realisiere als Finanzinvestor gemeinsam mit Eyemaxx einige der größten Eyemaxx -Projekte wie zum Beispiel das Postquadrat in Mannheim. Begonnen hatte die Zusammenarbeit mit kleineren, erfolgreich abgewickelten Projekten. Eyemaxx ist dabei ein starker Partner, denn solche großen Stadtquartiersentwicklungen mit einem Projektvolumen jenseits der 100 Mio. Euro erfordern natürlich die entsprechende Erfahrung in der Entwicklung von Großprojekten, was Eyemaxx als etablierter Projektentwickler mitbringt. Es sind solche Fakten wie die Qualität der Immobilien und insbesondere auch der Standort sowie der Bedarf am Markt, die ganz wesentlich sind und das nötige Know-how voraussetzen.

Was war das Ausschlaggebende, warum Sie sich als Investor für Eyemaxx entschieden haben?

Johann Kowar: Ganz einfach, weil ich von der Gesellschaft, den handelnden Personen im Management und der hervorragenden Perspektive überzeugt bin. Als Gründer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Immobiliengesellschaft conwert sowie als langjähriger privater Finanzinvestor habe ich einen Blick für aussichtsreiche Investments im Immobilienbereich – dazu zähle ich auch Eyemaxx und die Projekte der Gesellschaft.

Könnten Sie das noch einmal näher erläutern?

 Johann Kowar: Da spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Eyemaxx ist in der Entwicklung von modernen Wohn- und Gewerbeimmobilien seit Jahren sehr erfolgreich und hat ein starkes profitables Wachstum gezeigt. Die Projektpipeline geht stramm auf die 1 Mrd. Euro zu und mit einer Eigenkapitalquote von zuletzt 34 Prozent am Ende des ersten Halbjahres 2017/2018 ist die Gesellschaft finanziell solide aufgestellt. Die weiteren Aussichten von Eyemaxx sind meiner Ansicht nach außerordentlich gut und ich sehe ein weiterhin großes Marktpotenzial in den von der Gesellschaft adressierten Segmenten.

Welche Bereiche halten Sie dabei für besonders aussichtsreich?

Johann Kowar: Ich denke dabei sowohl an Wohnimmobilien in den Eyemaxx -Kernregionen Deutschland und Österreich, aber auch an die Wachstumssegmente im Gewerbeimmobilienmarkt wie Hotels, Serviced-Apartments und Büros, in denen Eyemaxx aktiv ist. Persönlich würde ich mir ein verstärktes Engagement in Österreich wünschen.

Eyemaxx hat sich zunächst mit 14 Prozent an der ViennaEstate Immobilien AG beteiligt, die sich mehrheitlich im Besitz des Immobilien-Investors Günter Kerbler und Ihnen befindet. Mittelfristig könnte der Anteil auf über 25 Prozent aufgestockt werden, wie bereits angekündigt wurde. Was macht die Beteiligung für Eyemaxx attraktiv und welche Vorteile ergeben sich für die ViennaEstate?

Johann Kowar: Die Beteiligung von Eyemaxx erfolgte gegen Einbringung des Privatkunden(B2C)-Bauträgergeschäfts in Deutschland und Österreich. Für Eyemaxx hat das den Vorteil, dass sich die Gesellschaft komplett auf höhervolumige B2B-Projekte für den Globalverkauf an institutionelle Investoren konzentrieren kann. Darüber hinaus wurde ja auch eine strategische Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen beschlossen. Diese sieht vor, dass EYEMAXX als Planungs- und Entwicklungsdienstleister bei Privatkunden-Bauträgerprojekten in Deutschland und Österreich agiert und somit weitere regelmäßige Einnahmen durch Honorare erhält. ViennaEstate plant den Bau von bis zu 1.000 Wohneinheiten im Rahmen von Bauträgerprojekten in den kommenden fünf Jahren. Nicht zu vergessen, Eyemaxx erhält als Aktionär von ViennaEstate auch Dividendenzahlungen.

Wie schätzen Sie den Markt derzeit ein. Wird Eyemaxx auch weiterhin genügend attraktive Projekte starten können?

Johann Kowar: Durch das breite Netzwerk sowie die umfangreichen Marktkenntnisse konnte die Pipeline auf nunmehr rund 975 Mio. Euro erhöht werden Damit ist Eyemaxx bereits jetzt in eine neue Größenordnung gewachsen. Das stellt den guten Zugang zu attraktiven Projekten unter Beweis. Daher bin ich auch für die Zukunft optimistisch und sehe weitere Opportunitäten für lukrative Projektentwicklungen, insbesondere im Wohnsegment in Deutschland und Österreich.

Und welches Potenzial sehen Sie bei Eyemaxx generell? Wo sehen Sie Eyemaxx zum Beispiel in 5 Jahren?

Johann Kowar: Eyemaxx wird die bestehende Pipeline gut abwicklen, den Wachstumskurs weiter fortsetzen, davon bin ich fest überzeugt. Die Gesellschaft hat das Zeug dazu, in den kommenden Jahren zu einem führenden Projektentwickler im deutschsprachigen Raum zu werden. In dem Sinne freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Gesellschaft, als Aktionär und Immobilieninvestor, und auf weitere spannende Projekte.

 

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