Montag , 11 Dezember 2017
Atoss Software: Chance zum Einstieg!

Atoss Software: Chance zum Einstieg!

Für die Aktionäre von Atoss Software war die Börse bis Ende vergangenen Jahres eine nicht enden wollende Einbahnstraße. Der Aktienkurs des Unternehmens hatte sich seit der Weltfinanzkrise in der Spitz versiebenfacht. Zum Jahreswechsel sorgte der Einstieg zahlreicher institutioneller Investoren sogar für eine Übertreibung nach oben, die sich bis in den Frühling 2016 fortsetzte. Doch seither wachsen die Aktienkurse nicht mehr in den Himmel. Mit dem Markt ging es ab Mai bergab. Bemerkenswert war die Entwicklung insbesondere in den vergangenen Wochen. Da gab es Tage mit überdurchschnittlichen hohen Handelsumsätzen an der Börse. Offenbar musste ein Investor seine Anteile versilbern und setzte dies wenig marktschonend um. So fiel die Atoss-Aktie etwa auf das Niveau von vor einem Jahr. Und das sehen wir als gute Chance zum Einstieg bei einem Qualitätstitel.

Stetig nach oben!

Dabei hat sich operativ wenig bei den Münchenern geändert. Das Unternehmen, ein Anbieter von Software und Services zur Optimierung des Personaleinsatzes, zeigt seit mittlerweile elf Jahren ein stetiges Wachstum. So wie der Aktienkurs bis Ende 2015 wie am Strich gezogen zulegte, wuchsen auch die Umsätze und die Gewinne. Dabei ist Atoss zum führenden Anbieter in der DACH-Region geworden und bietet als herstellerunabhängiges Unternehmen mit einer höchst kompatiblen Software große Vorteile für seine Kunden. Die danken es dem Konzern mit Treue und stetig sprudelnden Einnahmen. Das erste Halbjahr verdeutlicht dies: so legte man beim Umsatz zweistellig auf 23,9 Mio. Euro zu. Das EBIT wurde um 12% auf 6,2 Mio. Euro verbessert, die EBIT-Marge lag bei stolzen 26%. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 4,5 Mio. Euro hängen (+12,5%). Zudem konnten die Süddeutschen ihre Auftragslage auch gegenüber dem Vorjahr noch einmal um 17% verbessern. Diese Aufträge bilden die Basis für das Wachstum in den kommenden Quartalen.

Starke Bilanz

Daneben überzeugt Atoss Software seit jeher durch eine solide Bilanz. Die liquiden Mittel beliefen sich zum 30. Juni auf 18,1 Mio. Euro und damit etwa einem Zehntel des Börsenwerts. Dabei hatte man im Mai noch 11,1 Mio. Euro als Dividende – als „Regeldividende“ 0,95 Euro/Aktie, als Sonderdividende 1,85 Euro/Aktie – ausgeschüttet. Überhaupt zeigt sich die Konstanz der Entwicklung nirgendwo so gut wie bei der Gewinnausschüttung. Seit 2006 wurde die Basisdividende jedes Jahr gesteigert und hat sich seither fast vervierfacht. Dazu kamen bisher drei Sonderausschüttungen. Diese Erfolge dürften auch daran liegen, dass es sich bei Atoss quasi um ein Familienunternehmen handelt. Die Gründer halten immer noch 56,1% der Anteile.

Bewertung schreckt nicht mehr ab

Viele Anleger dürfte bei Atoss aber bisher die Bewertung abgeschreckt haben. Wer gut und kontinuierlich wächst, ist halt teuer. Das gilt nach den jüngsten Kursverlusten nur noch bedingt. So liegt das KGV auf Basis der Warburg-Schätzungen für 2016 zwar bei 24. Im kommenden Jahr soll diese Kennzahl aber auf 21 sinken, was historisch gesehen günstig ist. Das sollte einen potenziellen Käufer also nicht mehr abschrecken. Nächste Woche (25.10.) wird der Konzern seine Neunmonatszahlen vorlegen. Mit einer negativen Überraschung rechnen wir nicht, vor zwei Monaten hatte das Management die Jahresziele bestätigt. Dann sollte auch wieder der Optimismus in den Wert zurückkehren. Hinzu kommt, dass das Papier aktuell auf eine Dividendenrendite von rund 2% kommt. Mögliche Sonderausschüttungen wie in der Vergangenheit kämen noch oben drauf. Dazu …

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Bildquelle: Atoss Software

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