Montag , 26 Juni 2017
Aktie der Woche: Northern Vertex – Nächster US-Goldproduzent steht in den Startlöchern

Aktie der Woche: Northern Vertex – Nächster US-Goldproduzent steht in den Startlöchern

Lang, lang ist es her, dass wir Ihnen eine „Rohstoff-Aktie der Woche“ präsentiert haben. Die Gründe dafür sind Vielfältig. Zum Einen sind viele Werte bereits 2016 sehr gut gelaufen und haben dann Ende 2016, in einer schwächeren Phase des Marktes, nur geringfügig korrigiert. Zum Anderen gibt es derzeit weltweit nur noch wenige Projekte, in die wir guten Gewissens investieren würden, weil wir glauben, dass diese eine Chance haben werden, jemals in Produktion zu gehen. Kurzfristige Zocks sind nicht unser Mantra hier beim Investor Magazin. Mit unseren Toppicks 2017 Cordoba Minerals und Barkerville Gold Mines haben wir bereits ein glückliches Händchen bewiesen. Northern Vertex muss also in große Fußstapfen treten.

Produktionsbeginn im Herbst

Derzeit befindet man sich noch unterhalb des Radars der breiten Anlegerschaft, arbeitet aber schon am Bau der Moss Mine im Südwesten der USA. Rund eineinhalb Stunden südlich von Las Vegas soll Amerikas neueste Goldmine entstehen und bereits im Herbst die kommerzielle Produktion aufnehmen. In einem Interview Ende Januar spricht CEO Ken Berry von einem Zeitrahmen von 6 bis 8 Monaten bis zum Produktionsbeginn. Demnach dürfte es spätestens nach der Sommerpause soweit so sein und Northern Vertex die Produktion in Arizona aufnehmen. Sollte es erst Oktober werden, Verzögerungen sind im Bergbau üblich, wäre dies auch kein Problem.

Wirtschaftlichkeit robust

Bei der Moss Mine handelt es sich um ein Übertage-Heap-Leach Projekt mit einem jährlichen Produktionspotential von 42.000 Unzen Goldäquivalent. Bei voller Produktion liegt das Minenleben bei rund 5 Jahren. Zwar gibt die Ressourcenkalkulation ein längeres Minenleben her, doch in der finalen Machbarkeitsstudie hat man sich darauf konzentriert, lediglich die Ressource von privatem Land abzubauen. Hierauf wollen wir gleich noch einmal zu sprechen kommen.

Das Heap-Leach-Projekt kommt mit einem Goldäquivalentgehalt von 0,93 g/t locker aus. Die anfänglichen Baukosten liegen bei 33 Mio. US-Dollar und der IRR nach Steuern liegt bei robusten 48%. Die All-In Produktionskosten gibt Northern Vertex mit 662 US-Dollar je Unze an. Man liegt somit am unteren Ende der Skala. In einem Pilotprojekt konnte das Unternehmen bereits 4.000 Unzen Gold und 20.000 Unzen Silber produzieren und so den Produktionsprozess ausgiebig testen. Die Gewinnungsraten lagen hierbei im üblichen Rahmen von 82% für Gold und 65% für Silber. Durch Optimierungen, wie dem Bau einer Stromleitung anstelle der Verwendung von Dieselgeneratoren, dürfte die Wirtschaftlichkeit zudem weiter verbessert werden. Hierfür sind jedoch noch sogenannte „Right-of-way“-Genehmigungen notwendig.

Genehmigungsprozess in Arizona

Die ersten 5 Jahre plant Northern Vertex auf privatem Land zu produzieren. Das Heap-Leach-Pad, die Verarbeitungsanlage und die Ressource selbst liegen dort. Doch ab Jahr 5 wird man auf öffentliches Land wandern müssen. Hierfür benötigt es entsprechende Genehmigungen, die man noch nicht besitzt. Wir halten diese Tatsache für den Grund der aktuell noch niedrigen Bewertung der Aktie. Arizona ist zwar „mining friendly“ doch der Genehmigungsprozess ist ein langwieriges Verfahren in dem Bundesstaat. Anleger sollten dies im Hinterkopf behalten.

Aktie mittelfristig mit Potential

In der Zwischenzeit dürften Anleger mit gehörig Newsflow verwöhnt werden. Schon in naher Zukunft rechnen wir mit dem Beginn der Kommissionierungsphase der Mine, also der Aufnahme der eigentlichen Produktion. Die kommerzielle Produktion ist dann für Q4 geplant.

Unser aktuelles Votum zu der Northern Vertex-Aktie finden Sie in der neuesten Ausgabe des Investor Magazins!

Update: Am Donnerstag, also einen Tag nach Veröffentlichung unserer Ausgabe 204, meldete Northern Vertex den Erhalt der letzten noch fehlenden Genehmigung. Die „Aquifer-Permit“ erlaubt dem Unternehmen nun sobald man dazu in der Lage ist, die kommerzielle Produktion auf zu nehmen. Außerdem bedeutet diese Permit, dass man mehr Wasser verwenden darf. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Produktion theoretisch gesteigert werden könnte und die Ramp-Up-Phase verkürzt wird. Außerdem konnten wir in einem Telefonat mit dem Unternehmen erfahren, dass die Behörden in Arizona Northern Vertex dazu geraten haben, die Genehmigungen für die Fläche zu beantragen, die man ab Jahr 5 der Produktion benötigen würde. Ab diesem Zeitpunkt müsste man auf öffentlichem Land arbeiten. Das Unternehmen arbeitet jetzt an einer Wirtschaftlichkeitsstudie, um die zu prüfen, in wie weit eine Ausweitung der Produktion Sinn ergibt bzw. in wie weit die Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojektes verbessern dürfte. Wir rechnen damit, dass unter anderem der Net-Present-Value des Projektes sich auf über 100 Mio. US-Dollar (aktuell 65 Mio. US-Dollar) verbessern dürfte. Die Aktie notiert derzeit in etwa auf dem Niveau des aktuellen NPV. Eine Hinzunahme der ausstehenden Ressource von mindestens 200.000 Unzen dürfte auch dem Aktienkurs weiter gut tun.

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Bildquelle: Northern Vertex

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