Mittwoch , 22 November 2017
Santacruz Silver: „Yes, we can!“

Santacruz Silver: „Yes, we can!“

Keine zwei Jahre ist es her, da erblickte Santacruz Silver das Licht der Börsenwelt. Vom Start weg wurde dem Unternehmen nachgesagt, der nächste Stern am Silberhimmel zu werden. So ist es keine Überraschung, dass der Kurs 2012 trotz schwierigem Marktumfeld bis auf 2,50 CAD anstieg. Aktuell notiert der Wert wieder auf dem Niveau der Erstnotiz. Der Hauptgrund hierfür waren die letzten sechs Wochen 2013, in denen Investoren ihre Aktien verkauften, um mögliche Verluste noch steuerlich geltend zu machen. Wir saßen diese Woche im Rahmen der Vancouver Resource Conference mit Präsident und CEO Arturo Prestamo zusammen und sind davon überzeugt, dass Santacruz das derzeitige Kurstal bald verlassen könnte.

Beweis erbracht – „Yes, we can!“

Das Team rund um Prestamo ist zum Börsenstart angetreten um dem Markt zu beweisen, dass man in der Lage ist, eine Mine in Mexiko zu bauen. Zweifler wurden eindrucksvoll widerlegt, denn Santacruz schaffte es nicht nur in weniger als zwei Jahren eine vollfunktionstüchtige Mine zu bauen, sondern auch unter dem Budget (10 statt 12,5 Mio. US-Dollar) ans Ziel zu kommen. Das Unternehmen fährt aktuell die Kapazität hoch und wird ab April eine jährliche Produktion von 2 Mio. Unzen Silberäquivalent („AgEq“) erreichen. 2014 plant man laut eigener Aussage 1,5 Mio. Unzen AgEq zu produzieren. Die Cashkosten je Unze sollen sich laut Prestamo bei 12 US-Dollar einpendeln. Der daraus resultierende Cash Flow soll für die Exploration und technische Arbeiten auf den beiden Projekten San Felipe und Gavilanes verwendet werden.

Zwei weitere Minen in Planung

Während die Rosario-Mine hauptsächlich gebaut wurde, um Santacruz unabhängiger von den Launen des Aktienmarktes zu machen, besteht die wahre Upside in den beiden Projekten San Felipe und Gavilanes. Insbesondere von Gavilanes erhoffen sich Investoren und das Management Großes. Dies bestätigte uns auch Prestamo, denn die aktuelle Ressourcenschätzung von über 34 Mio. Unzen AgEq stamme von einer Fläche, die nur rund 15% des Projektgebietes ausmacht. Die Vermutung liegt daher nahe, dass auf Gavilanes über 100 Mio. Unzen Silberäquivalent liegen könnten. Nicht nur die unglaubliche Größe des Projektes, auch die Wertigkeit des Gesteins lässt aufhorchen. So liegt der durchschnittliche AgEq-Gehalt zwischen 160 und 200 g/t. Der reine Silbergehalt beträgt 124 und 165 g/t. Gavilanes soll laut aktuellen Planungen jedoch nur als dritte Mine im Jahr 2016 in Betrieb gehen. 2014 soll dagegen auf San Felipe mit der Produktion begonnen werden. Anfang 2015 soll diese dann kommerzielles Niveau erreichen. Prestamo geht aktuell davon aus, dass die San Felipe Mine jährlich rund vier Mio. Unzen AgEq produzieren könnte.

Wirtschaftlichkeitsstudie in Kürze

Der Capex von San Felipe soll bei rund 35 Mio. US-Dollar liegen. Weitere Informationen wird eine erste Wirtschaftlichkeitsstudie liefern, mit deren Veröffentlichung wir in Kürze rechnen. Spannend dürfte vor allem die Kennziffer der zu erwartenden Kosten je AgEq-Unze sein. Basierend auf dem Bericht wird Santacruz entscheiden, ob das Projekt in Produktion gebracht werden soll. Wie wir aus Marktkreisen im Umfeld der Konferenz jedoch erfahren konnten, stehen Interessenten bereits Schlange, um das Projekt zu finanzieren. Prestamo, der persönlich über 2 Mio. CAD in die Firma investiert hat, plant bis Ende 2016 Santacruz zu einem angesehen Mid-Tier Produzenten mit einer Jahresproduktion von 9 Mio. Unzen AgEq auszubauen.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 60

Bild: Santacruz Mining
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