Dienstag , 23 Januar 2018
Wincor: Russland kostet

Wincor: Russland kostet

Die Sorgen um Schwellenländerwährungen machten sich auch im ersten Halbjahr bei Wincor Nixdorf (47,92 Euro; DE000A0CAYB2) bemerkbar. Zwischen Anfang Oktober und Ende März musste der Geldautomatenhersteller deshalb einen Umsatzrückgang um 3% auf 1,23 Mrd. Euro hinnehmen. Das operative Ergebnis (Ebita) konnten die Ostwestfalen dennoch steigern. Hier gab es einen Zuwachs um 3% auf 69 Mio. Euro. Sorgen macht dem Unternehmen vor allem die Entwicklung in Russland und der Türkei. Die dortige Investitionszurückhaltung macht sich direkt bei Wincors Erlösen bemerkbar. „Wir setzen weiterhin auf die Ausweitung unseres Geschäfts in Schwellenländern, auch wenn das Geschäft für Wincor Nixdorf dort schwieriger geworden ist“, kommentierte Vorstandschef Eckard Heidloff. An den Zielen für das Geschäftsjahr 2013/14 wird daher festgehalten: der Umsatz soll um 4% wachsen und das Ebitda um 17% auf 155 Mio. Euro klettern. Die Aktie konnte sich nach den Rückschlägen im März und April wieder fangen und baut gerade an einem zaghaften Aufwärtstrend.

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Bild: Wincor Nixdorf
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