Montag , 26 Juni 2017
Silber-Studie 2013: Nachfrage steigt

Silber-Studie 2013: Nachfrage steigt

Silber fristet im aktuellen Marktumfeld ein Schattendasein. Während Gold weiter in den Medien präsent ist, findet das „Gold des armen Mannes“ kaum noch Beachtung. Mitte Mai veröffentlichte Thomson Reuters zusammen mit der GFMS die „World Silver Survey 2014“. Der Studie nach ist die Silbernachfrage 2013 im Vergleich zu 2012 wieder angestiegen. Treiber des Anstiegs war vor allem die Nachfrage nach physischem Silber, also Barren und Münzen. Hier identifizierte die Studie einen Zuwachs von 76% im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt stiegen Produktion und Nachfrage 2013 auf Allzeithochs. Hierbei übertraf die Nachfrage sogar das Angebot um 260 Mio. Unzen. Die Silberproduktion stieg letztes Jahr um 3,4% auf ein neues Rekordhoch von 819,6 Mio. Unzen. 2013 nutzten Anleger die Gelegenheit, um sich günstig mit Silber einzudecken. So trieben sie die Nachfrage nach physischem Silber auf 1,081 Mio. Unzen. Der größte Nachfrager von Silber ist weiterhin die Industrie, die weit über 50% des weltweiten Angebots für sich beansprucht. So lag der Bedarf letztes Jahr bei 586,6 Mio. Unzen. Allerdings ging die Nachfrage im dritten Jahr in Folge leicht zurück. Die größten Silberproduzenten sind weiterhin Mexiko, Peru und China. Wobei Peru die Volksrepublik China letztes Jahr überholt hat. Die drei Länder lieferten knapp unter 50% der Weltproduktion. Die größten Produzenten sind Fresnillo (38,8 Mio. Unzen), BHP Billiton (37,6 Mio.), KGHM (37,3 Mio.)und Glencore Xstrata (37,1 Mio.).

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Bild: Heraeus
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