Freitag , 18 August 2017
Inder behalten Gold lieber unter Kopfkissen

Inder behalten Gold lieber unter Kopfkissen

In Indiens Haushalten und Tempeln liegen bis zu 20.000 Unzen Gold. Um diese Goldreserven besser zu nutzen, kam Indiens Finanzministerium auf die Idee, zwei Investmentvehikel zu kreieren, in die man sein Gold einliefern konnte. Ziel sollte es sein, Gold leichter handelbar zu machen und gleichzeitig das eingelagerte Gold als Absicherung bei der Aufnahme von Krediten verwenden zu können. Die Idee floppte fulminant. Einem Insider zufolge wurden nur 14 Unzen Gold eingeliefert. Der Gesamtwert beträgt keine 15.000 Euro. Indiens Goldbesitzer fühlen sich mit dem Edelmetall unter dem Kopfkissen scheinbar deutlich wohler.

Eine aufgelegte Goldmünze in Stücken zu 5 und 10 Gramm stieß dagegen im Zusammenhang mit der Festivalsaison auf mehr Gegenliebe.

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Bild: Heraeus
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