Sonntag , 21 Juli 2019
Bastei Lübbe: Digitalisierung schreitet voran

Bastei Lübbe: Digitalisierung schreitet voran

Bastei Lübbe macht weitere Fortschritte im Bereich der Digitalisierung. Das traditionsreiche Verlagshaus konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 den Umsatzanteil seiner digitalen Produkte von 14,4% auf 21,1% ausbauen. Insgesamt flossen auf diesem Wege 23,3 Mio. Euro in die Kassen des Unternehmens. Bis 2018/19 wollen die Kölner die Hälfte ihrer Einnahmen durch digitale Produkte generieren.

Im Hier und jetzt bleibt aber das klassische Buchgeschäft die Erlösquelle Nummer eins. Hieraus stammen 79,2 Mio. Euro des Gesamtumsatzes von 110,2 Mio. Euro. Während der Konzernerlös leicht um 2,5% zulegte, gingen die Einnahmen im Buch-Segment leicht zurück. Der Grund: Im Vorjahr kam der Bestseller „Das Inferno“ von Dan Brown auf den Markt. Allein im deutschsprachigen Raum liegt die Auflage bei inzwischen 1,85 Mio. Stück. Auf der Ergebnisseite gab es mit 17,7 Mio. Euro beim EBITDA (+9,3%) ein überproportionales Wachstum. Das Nettoergebnis lag mit 10,2 Mio. Euro über Plan (+18,6%). Daraus ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 0,80 Euro.

Bastei Lübbe bleibt einer unserer Top-Picks im Nebenwertesegment. Die Rheinländer sind mit einer Eigenkapitalquote 48,8% bilanziell gut aufgestellt und bieten eine Dividendenrendite von aktuell 4,1% (0,30 Euro je Aktie, Hauptversammlung am 16. September). Daneben sollte die Plattform „Beam“, eine Art „Netflix für Bücher“, sukzessive die Fantasie des Marktes anregen. Auch bei der Bewertung gibt es mit einem 2016/17er KGV von 10 noch viel Spielraum nach oben.

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Bild: Wikimedia Commons / Jorge Royan
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