Montag , 18 Oktober 2021

Helma: Mehr als eine solide Aktie

Bei der Aktie von Helma Eigenheimbau passierte eigentlich seit Mai nicht mehr viel. Der Kurs der niedersächsischen Spezialisten für Massivhäuser, der sich auch im Bauträgergeschäft tummelt, schwankt ohne Überraschungen meist zwischen 25 und 28 Euro. Lediglich im August gab es eine scharfe Korrektur, die aber binnen Tagen wieder ausgeglichen wurde. Der Grund dürfte damals vor allem am schlechten Marktumfeld gelegen haben.

Operativ aber präsentiert sich Helma in Bestform. Im ersten Halbjahr nahm der Konzern mit 65,2 Mio. Euro rund 31% mehr als im Vorjahreszeitraum ein. Das größte Wachstum mit 161% steuerte das noch junge Geschäft mit Ferienimmobilien bei. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab es sogar mit +64% auf 3,6 Mio. Euro ein überproportionales Wachstum. Der Gewinn je Aktie stieg um 50% auf 0,42 Euro. Da aufgrund der Struktur des Geschäfts ein Großteil der Gewinne erst im zweiten Halbjahr erwirtschaftet wird, ist Helma auf Kurs.

Der Auftragsbestand lag per Ende Juni bei 165,7 Mio. Euro (+17%). In diesem Jahr dürften mindestens 170 Mio. Euro durch die Bücher gehen. Das Management strebt dabei ein EBIT von 12,5 Mio. Euro. Auf 2015er Basis wird die Aktie (26,24 Euro; DE000A0EQ578) lediglich mit einem KGV von 10 bewertet. So einen soliden und gleichzeitig attraktiv bewerteten Nebenwert findet man kaum noch auf dem deutschen Kurszetteln.

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Bild: Helma Eigenheimbau

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