Freitag , 12 August 2022

BASF: Der Euro hilft!

Ein stabiles erstes Quartal zeigte der Chemiekonzern BASF (86,70 Euro; DE000BASF111). Trotz einer schwächelnden Nachfrage – insbesondere im Chemiegeschäft – sowie niedrigerer Öl- und Gaspreise konnten die Ludwigshafener ihren Umsatz um 2,8% auf 20,07 Mrd. Euro steigern. Bei den Ergebniskennzahlen wurden aber die Umfeldprobleme sichtbar. So ging der Überschuss um ein Fünftel auf 1,17 Mrd. Euro zurück. Hier konnte BASF allerdings vom schwachen Euro profitieren. Insgesamt dürfte man zufrieden sein: der DAX-Konzern segelt recht stabil in schwierigem Gewässern und hat den Ausblick für dieses Jubiläums-Geschäftsjahr mit dem 150. Geburtstag bestätigt. Die Einnahmen sollen leicht steigen, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ohne Sondereffekte auf Vorjahresniveau liegen. Die Aktionäre beschlossen am vergangenen Donnerstag auf der Hauptversammlung eine erneut höhere Dividende von 2,80 Euro je Anteilschein.

Bei der Aktie sieht es charttechnisch derzeit kritisch aus. Fundamental kann der Konzern aber überzeugen.  Der Analysten-Konsens geht für 2015 von einem Gewinn je Aktie von 5,52 aus, 2016 soll diese Kennzahl auf 6,16 Euro steigen. Aus Letzterem ergibt sich ein nicht mehr günstiges, aber auch noch nicht hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14.

 

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Bild: BASF

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