Samstag , 27 November 2021

Lake Shore Gold: Goldcorp gerät unter Zugzwang

Die Übernahmegerüchte um Lake Shore Gold halten sich hartnäckig. Immer wieder wird der kanadische Juniorproduzent mit einem der weltweit größten Goldproduzenten, Goldcorp, in Verbindung gebracht. Bisher sind allerdings keine eindeutigen Signale von Seiten des Bergbauriesen zu erkennen. Doch lange wird man nicht mehr stillhalten können, denn die jüngsten Bohrergebnisse von der 144 Gap Zone sorgen für einiges an Aufmerksamkeit am Markt und könnten Goldcorp unter Zugzwang bringen.

Bohrungen stoßen auf neue Zonen

Lake Shore veröffentlichte jüngst Analyseergebnisse von 60 Bohrlöchern von der 144 Gap Zone und 144 South Zone. Ziel der Bohrungen ist es, ausreichend Daten zu sammeln, um Anfang 2016 eine erste Ressourcenkalkulation für die 144 Gap Zone vorzulegen. Außerdem entdeckte man eine neue Goldzone auf 144 South. Eines der Bohrlöcher durchschnitt 79,52 g/t Gold über eine Länge von 8,3 Metern. Dieses Bohrloch alleine hätte einem Explorer eine Kursexplosion beschert. Doch leider fiel die Veröffentlichung der Ergebnisse auf den Tag der jüngsten FED-Sitzung. Der Markt hielt sich daher zurück und das Kursplus fiel moderat aus.

Dass Lake Shore hinter den Produktionserwartungen im Q3 zurückblieb, haben wir bereits in Ausgabe 142 erwähnt. Jetzt legten die Kanadier ihre Finanzergebnisse für den abgelaufenen Zeitraum vor. Die Cashkosten je produzierter Unze Gold lagen bei 604 US-Dollar und die All-In Kosten bei 924 US-Dollar. Insgesamt fiel ein Minus von 0,5 Mio. CAD an. Das Unternehmen hat trotz des schwachen Q3 die Guidance für das Gesamtjahr (180.000 Unzen Gold; Cashkosten von 650 US-Dollar & All-In-Kosten von 950 US-Dollar je Unze Gold) nochmals bestätigt.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 144

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Bild: Lake Shore Gold

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