Montag , 25 März 2019
Goldaktien: Crash oder Korrektur?

Goldaktien: Crash oder Korrektur?

Am Dienstag passierte es. Der Goldpreis ist über 40 US-Dollar je Unze eingebrochen und markierte ein Tief bei 1.268 US-Dollar. Beim Silberpreis sah es noch verheerender aus. So fiel der Preis je Feinunze zwischenzeitlich um über 5% auf ein Tief von 17,81 US-Dollar. Nach dem Gold die Unterstützungsmarke bei 1.307 US-Dollar gerissen hatte, durchbrach das Edelmetall auch schnell die psychologische Marke von runden 1.300 US-Dollar. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass hier dann auch viele Stopplimits ausgelöst wurden und der Sinkflug dadurch beschleunigt wurde. Zusätzlicher Druck kam gleichzeitig noch von den Terminmärkten. An der COMEX wurden abermals riesige Kontrakte gehandelt und sicherlich nicht wenige wurden „short“ verkauft. Genaueres werden die kommenden COT-Daten verraten. Über den genauen Auslöser kann man derzeit weiter nur spekulieren. Die „Experten“ haben weiter Angst vor einer Zinserhöhung in den USA. Zuletzt habe sich die wirtschaftliche Lage jenseits des Atlantiks verbessert und man fürchte eine Anhebung der Zinsen im Dezember. Am Freitag wird der nächste Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, der dann weiter Aufschluss darüber geben wird. So langsam wird das Spiel mit der Zinsangst aber langweilig und nervig. Wir finden, dass die Experten sich langsam mal eine neue Sau suchen sollten, die sie durchs Dorf treiben können.

Auswirkungen deutlich sichtbar

Dass der gestrige Tag natürlich auch in unserem Musterdepot deutliche Spuren hinterlassen hat, überrascht nicht. Unser Benchmarkindex HUI hat gestern alleine 10,2% verloren. Insbesondere die Produzenten hat es erwischt. Durch die Bank weg ging es dabei um 5 bis 10% nach unten. Intraday war es teilweise auch mehr. Da der kanadische Dollar ebenfalls schwächer handelt, verlor unser Musterdepot zusätzliche 2% an Wert.

Bitte keine Panik

Investoren sind verständlicherweise nervös. Was tun? Aus charttechnischer Sicht dürften wir nun erstmal in eine Seitwärtsphase laufen. Der „Mini-Crash“ hat aber auch einige wichtige Gaps geschlossen und ermöglicht nun ein gesünderes Wachstum. Einen kurzfristigen Rebound erwarten wir jedoch nicht. Vieles dürfte hier leider von den US-Arbeitsmarktdaten abhängen, ob uns das gefällt oder nicht.

Explorer in ruhigerem Fahrwasser

Die Explorer wollen wir von der allgemeinen Entwicklung ein wenig rausnehmen. Zwar spüren diese auch den Sturm auf dem offenen Meer, doch da man noch nicht produziert, liegt man quasi in einer sicheren Bucht vor Anker. Positive Unternehmensmeldungen, wie Bohrergebnisse und Ressourcenstudien, werden weiterhin Gehör finden. Zudem ist das allgemeine Anlegerinteresse bereits seit Monaten wieder deutlich gestiegen ist und wird nicht über Nacht wieder komplett verschwinden.

Veränderungen im Musterdepot

Ein Punkt ist uns gestern jedoch nochmal deutlich vor Augen geführt worden […]

 

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Bild: Golden Queen Mining

 

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