Dienstag , 3 August 2021

K+S muss mehr investieren

Die K+S AG (32,80 Euro; DE000KSAG888) hat das Investitionsbudget für sein Legacy Projekt, der Bau einer neuen Kalimine im kanadischen Saskatchewan, von 3,25 Mrd. CAD auf 4,1 Mrd. CAD aufgestockt. Die bislang veranschlagten 3,25 Mrd. CAD basierten auf der im November 2011 erstellten Machbarkeitsstudie. In den neuen Betrag fließen unter anderem höhere Personal- und Materialkosten ein. Die Aktie wurde von dieser Meldung schwer getroffen und gab in den vergangenen Tagen kräftig nach. Allerdings betonten die Nordhessen, dass die Dividendenpolitik beibehalten wird. Bisher wurden 40-50% des Nettoergebnisses ausgeschüttet. Einen Bedarf für eine Kapitalerhöhung gebe es ebenfalls nicht. Die höheren Kosten des Projekts sollen durch die bestehende Nettoliquidität des Unternehmens, den laufenden Cashflow und einen höheren Fremdkapitalanteil kompensiert werden. Bei der Aktie liegen wir nun leicht im Minus.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 25 DES INVESTOR MAGAZINS

Bild: K+S AG

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