Freitag , 14 August 2020

Alno: Der Umbau geht weiter

Bei dem Küchenhersteller Alno geht der Umbau weiter: “Uns ist klar, dass wir noch viel Aufbauarbeit zu leisten haben. Wir sind noch nicht über dem Berg. Aber die Weichen für eine bessere Zukunft der Alno AG sind gestellt”, sagte Vorstandschef Max Müller jüngst auf der Hauptversammlung, bei der die Aktionäre alle Punkte auf der Tagesordnung mit großer Mehrheit beschlossen.

Verkauf und Kooperation

Kurz zuvor hatten die Pfullendorfer den Verkauf der Tochter Impuls Küchen GmbH bekanntgegeben. Abnehmer ist die österreichische Steinhoff Gruppe. Gleichzeitig vereinbarten die Unternehmen eine strategische Kooperation, durch die man sich bei Alno eine bessere Kostenstruktur und Synergien im Vertrieb erhofft. Das Markenportfolio schrumpft damit von fünf auf vier Brands. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, allerdings wird am Markt eine Summe von 35 bis 45 Mio. Euro herumgereicht.

Weiterer Meilenstein

Der Deal bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden, sollte aber durchgehen. Für Alno ist das auf jeden Fall ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Nun gilt es, auch operativ zu überzeugen, nachdem 2014 überwiegend wegen Einmaleffekten ordentlich über die Bühne gebracht wurde.

Niedrige Erwartungen

Die Analysten zeigen sich jedenfalls weiter optimistisch. So gibt Oddo Seydler unvermindert ein Kursziel von 1,10 Euro für den Nebenwert aus. Die Frankfurter rechnen mit einem positive EBIT von 9,7 Mio. Euro für 2015, unterm Strich bleibt es aber rot. Wer unserer Erstempfehlung gefolgt ist, liegt bei Alno mit rund 21% im Plus. Zuletzt gab der Titel allerdings deutlich nach.

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Bild: Alno AG

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