Donnerstag , 24 September 2020

Red Eagle Mining: Wirtschaftlichkeit beeindruckt!

Dass an den Märkten noch immer einiges im Argen liegt, beweist die Kursentwicklung von Red Eagle Mining. Ausführlich beschäftigten wir uns erstmals mit den Kanadiern im Sommer 2012. Wir trafen uns damals mit CEO Ian Slater in seinem Büro in Downtown Vancouver und diskutierten erste Bohrergebnisse des Santa Rosa Projektes in Kolumbien. Gehalte von 31,85 g/t Gold über 6 Meter und 2,28 g/t über eine Länge von 35,5 Meter ließen bereits vor zwei Jahren das ungefähre Potenzial des Projektes erahnen. Zumal erste metallurgische Tests eine Goldgewinnung von bis zu 94% belegten. Der Aktienkurs stand damals bei 0,40 CAD. Heute handelt der Titel bei 0,28 CAD (CA7565662045) und beschert dem Unternehmen eine Marktkapitalisierung von gerade einmal 21 Mio. CAD.

Über 55 Mio. CAD investiert

Im Jahr 2011 übernahm Red Eagle das Projekt Santa Rosa in Kolumbien, nur etwa 70km nordwestlich von Medellin in direkter Nachbarschaft zu Continental Golds Buritica und AngloGold Ashantis La Colosa Projekten gelegen. Auf der Liegenschaft wird seit über 400 Jahren Gold abgebaut und Slater und sein Team waren die ersten, die moderne Explorationsmethoden vor Ort einsetzten. In den vergangenen drei Jahren war man alles andere als untätig, wie die Entwicklung des Aktienkurses vielleicht vermuten lassen könnte. Man investierte 55 Mio. CAD in das Projekt. So schloss man im Mai 2013 erfolgreich mehrere Bohrprogramme mit einer Gesamtlänge von 45.000m ab. Im September letzten Jahres legte man dann eine finale Ressourcenkalkulation vor. Diese weist dem Projekt eine Ressource von 446.000 Unzen in der Measured & Indicated, der höchsten Kategorie aus. Der durchschnittliche Goldgehalt liegt bei 5,1 g/t. Des Weiteren legte man im Oktober eine erste PEA („Pre-Economic Assessment“) vor und im Februar 2014 eine entscheidende Umweltstudie, die für die Genehmigungsprozesse zwingend notwendig ist. Gestern wurde nun die finale Machbarkeitsstudie („DFS“) präsentiert.

52% IRR beeindrucken – Baukosten von $74 Mio.

Red Eagle ist nie mit dem Ziel angetreten, mit Santa Rosa  den Barricks der Industrie Konkurrenz zu machen. Dafür ist das Projekt selbstverständlich viel zu klein. Die Machbarkeitsstudie kalkuliert mit einer Verarbeitungsmenge von 1.000 Tonnen pro Tag und einer Jahresproduktion von durchschnittlich 50.000 Unzen Gold gerechnet über das Minenleben von acht Jahren. Definitiv konkurrenzfähig sind die wirtschaftlichen Rahmendaten der geplanten Untertagemine. Die Studie rechnet mit Kosten von 74,1 Mio. US-Dollar für den Bau der Mine. Die All-In Produktionskosten je Unze Gold sollen ab Produktionsbeginn im Jahr 2016 bei 758 US-Dollar je Unze liegen. Basierend auf einem Goldpreis von 1.300 US-Dollar je Unze liegt der Net-Present Value bei 108 Mio. US-Dollar (Discount 5%). Der IRR („Internal Rate of Return“) liegt bei sehr guten 52% und die Kosten für den Bau könnten in 1,5 Jahren wieder reingeholt werden – nach Steuern. Selbst bei einem Goldpreis von heute 1.257 US-Dollar je Unze ist die Mine wirtschaftlich äußerst robust.

Lizenzierungsverfahren in Kolumbien

Die San Ramon Mine wäre die erste moderne Mine in Kolumbien und das Lizenzierungsverfahren ist noch ungeprüft, aktuelle Erfahrungswerte bezüglich der zeitlichen Dauer bis zum Erhalt einer Genehmigung gibt es nicht. Letzte Woche wurde jedoch bereits der technische Minenplan von der Lokalregierung in Antioquia akzeptiert. Slater hofft bis Ende des Jahres die noch ausstehende Umweltlizenz zu erhalten, um im neuen Jahr die Finanzierung des Projektes in Angriff zu nehmen. Man hofft hier auf ein ähnliches Finanzierungsfenster für Entwicklungsprojekte wie im Februar 2014. Größter Aktionär ist der Ableger des Versicherungskonzerns Liberty Mutual, Liberty Metals and Mining. Die Amerikaner halten aktuell 19,9% am Unternehmen.

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Bild: Red Eagle Mining

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