Freitag , 14 August 2020

Editorial vom 12.03.2014

Liebe Leser!

Am Wochenende wird die Bevölkerung auf der Krim darüber abstimmen, ob sie Russland beitreten möchte oder weiterhin ein Bestandteil der Ukraine sein will. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man sich gegen Kiew und für Moskau entscheiden. Das Votum ist die nächste Eskalationsstufe im Konflikt zwischen dem Westen und Russland. Allerdings ist sie auch völkerrechtlich die größte Hürde für die USA und ihre Freunde. Während man in anderen Regionen gerne auf die Stimme der Bewohner hört, soll in diesem Fall Russland als böser Bube dargestellt werden. Ganz so leicht wird es diesmal nicht und möglicherweise steht nächste Woche der Westen nicht nur wie bisher außerhalb von Europa und Nordamerika in der Kritik, sondern muss sich mehr und mehr Fragen aus dem Inneren anhören. Unser in der Vorwoche an dieser Stelle aufgezeigtes Szenario für diesen Konflikt bewahrheitet sich somit in einem ersten Schritt. Was mit der russisch-dominierten Ost-Ukraine geschieht, werden die nächsten Wochen zeigen. So oder so wird das Ergebnis die weltweiten Märkte beeinflussen. Politische Börsen haben kurze Beine, heißt es oft auf dem Parkett. Angesichts der engen Vernetzung zwischen deutscher und russischer Wirtschaft könnten in diesem Fall die Auswirkungen aber länger anhalten und größer ausfallen, als man es vor wenigen Wochen noch erwartet hat.

Der Fall Hoeneß

Haben Sie schon einmal an einem einzigen Tag 18 Mio. Euro „verzockt“. Uli Hoeneß hat. Der Mann hat sogar noch viel mehr. Denn der FC Bayern-Boss hatte nicht nur Zeit für seinen kleinen mittelständischen Betrieb und die Bayern. Nein, er konnte nebenbei ziemlich viel traden. Das ist erstaunlich und zeigt eigentlich, dass er operativ wohl nicht mehr so viel für den Club und das eigene Unternehmen gemacht hat. Das aber ist nur eine Randnotiz im Prozess gegen den Ex-Fußballmanager und aktuellen Club-Präsidenten. Angesichts der Anschuldigungen, dass er wohl nicht 3,5 Mio. Euro, sondern rund 27 Mio. Euro hinterzogen hat, fällt grade ein Denkmal zusammen. Wir hätten Ihm jedenfalls zu einem aktiven, aber strategischen Anlagestil geraten. Das ist deutlich entspannter und kann dennoch gute bis sehr gute Renditen abwerfen.

Lesertreffen am 02. April 2014

Welche Portfoliostrategien wir benutzen und welche Gründe letztendlich für unsere Anlageentscheidungen sprechen, können Sie übrigens am 02. April 2014 live bei unserem 1. Lesertreffen erfahren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Webseite. Dort können Sie sich auch anmelden. Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Redaktion vom Investor Magazin

 

Bild: Martin Kolb / pixelio.de

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