Freitag , 12 August 2022

Editorial vom 08.01.2014

Liebe Leser!

Durchwachsen sind die Aktienmärkte ins neue Jahr gestartet. Der DAX hatte wie andere Indizes auch noch einmal zum Jahresende kräftig zulegen können. Das hat wohl einige Anleger dazu bewogen, nach Silvester etwas Geld vom Tisch zu nehmen. Auch wenn die ersten Handelstage oftmals die Marschroute für das gesamte Jahr vorgeben, so sollte Ihnen nicht Bange sein. Wir gehen mit moderaten Bewertungen ins Jahr 2014, auch charttechnisch hat sich an der guten Situation wenig geändert. Zudem drohen zumindest vorerst keine externen Schocks von der Schuldenfront oder aus der Politik.

Geldvermögen steigt rasant

Zum Jahresauftakt ist uns eine interessante Studie der DZ Bank ins Auge gesprungen. Demnach seien die Geldvermögensbestände der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2013 um 270 Mrd. Euro (5,4%) gestiegen. Dank der niedrigen Inflation liege der reale Vermögenszuwachs bei 3,8%, heißt es weiter. Die Analysten führen das Plus vor allem auf die Entwicklung am Aktienmarkt zurück. Obwohl nur etwa jeder 20. Deutsche direkt Aktien hält, hätten die Bundesbürger vom Plus bei DAX, MDAX und Co. profitiert. Allein die Kursgewinne bescherten Aktien- und Fondsanleger zusätzliche 110 Mrd. Euro, wird in der Studie vorgerechnet. Diese Zahlen stärken unseren Optimismus im neuen Jahr. Denn viele Alternativen zur Anlage am Aktienmarkt gibt es derzeit nicht. Die Europäische Zentralbank dürfte an ihrer Niedrigzinspolitik auf Jahre festhalten.

Fed bleibt im Fokus

Ganz anders sieht es dagegen in den USA aus. Nach dem Stabswechsel an der Spitze der Federal Reserve dürfte der Ausstieg aus den Hilfsprogrammen fortgesetzt werden. Die Aktienmarkt-Entwicklung in diesem Jahr wird maßgeblich davon abhängen, inwieweit die neue Fed-Chefin Janet Yellen diesen Prozess marktschonend umsetzen kann. Insofern wird die US-Notenbank auch in diesem Jahr eine tragende Rolle spielen. Wir trauen der ersten Frau an der Spitze dieser Institution diesen Job jedenfalls zu. Möglicherweise schafft sie es auch, die USA aus ihrem Arbeitsmarktdilemma zu befreien. Von der Politik erwarten wir da eher wenig Impulse.

Zum Abschluss unseres ersten Editorials 2014 wünschen wir Ihnen Gesundheit und ein wenig Glück für das neue Jahr. Bleiben Sie uns treu!

Ihre Redaktion vom Investor Magazin

Bild: Martin Kolb / pixelio.de

Check Also

Deutsche Goldmesse: Jetzt anmelden zu Deutschlands größter Mining-Konferenz!

Bereits zum dritten Mal steigt am 27. und 28. Mai 2022 die Deutsche Goldmesse in …