Sonntag , 27 Oktober 2019
PNE bleibt in der Spur

PNE bleibt in der Spur

Der Windpark-Projektierer PNE Wind blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Das Cuxhavener Unternehmen konnte zahlreiche Projekte fertigstellen und verkaufen. So wurden Teilabschnitte des brandenburgischen Windpark „Calau“ an die Allianz-Gruppe verkauft. Daneben ist auch das dritte Quartal gut angelaufen. Jüngst meldete PNE den Verkauf der beiden Windparks “Sontra” (Hessen) und “Kemberg III” (Sachsen-Anhalt) an einen Luxemburger Spezialfonds der Chorus-Gruppe. Bei den beiden Parks mit einer Nennleistung von zusammen 21,6 MW wird PNE auch die technische Betriebsführung übernehmen.

Auf der Zahlenseite wies PNE für das erste Halbjahr auch aufgrund der Übernahme der WKN AG einen Umsatz von 117,9 Mio. Euro aus, was einer Verfünffachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte mit +2,8 Mio. Euro in den grünen Bereich. Die Aktie (2,86 Euro; DE000A0JBPG2) kam zuletzt mit dem Markt unter die Räder, konnte sich aber schnell wieder fangen. Angesichts des Ausbaus der Aktivitäten im Ausland (unter anderem Frankreich, USA, Großbritannien) sind wir weiterhin zuversichtlich für den Titel und teilen nicht die stellenweise im Markt vorherrschende Skepsis. Aktuell verfügt PNE über eine Onshore-Pipeline im Volumen von mehr als 5.000 MW. Im Offshore-Bereich sind zudem 13 Projekte in Bearbeitung. Das Management hat mit Blick auf das restliche Jahr die abgegebene Guidance bestätigt. Demnach will PNE Wind in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 weiterhin ein EBIT von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro einfahren. Bei dem Wert liegen Sie seit Erstempfehlung mit 10% im Plus.

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Bild: PNE Wind AG
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