Freitag , 24 Mai 2019
Grammer fährt der Konjunktur davon

Grammer fährt der Konjunktur davon

Mehr Umsatz und eine höhere Profitabilität – Grammer (28,65 Euro; DE0005895403) weiß zu überzeugen. Der Spezialist für Sitzsysteme und Pkw-Innenausstattungen trotzt der mauen Autokonjunktur in Europa. Zwischen Januar und Juni steigerten die Süddeutschen die Erlöse um 13,3% auf 642,5 Mio. Euro. Dabei war das Wachstum im Q2 noch dynamischer als in Q1. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte Grammer im 1. Halbjahr um 23,9% auf 30,1 Mio. Euro zu. Die EBIT-Marge wurde um 0,4 Prozentpunkte auf 4,7% verbessert. Unterm Strich verblieb ein Gewinn von 17,3 Mio. Euro (+30,1%). „Wir sind auf breiter Front sehr dynamisch gewachsen. Vor allem der Umsatz im Segment Automotive und die Ertragskraft im Unternehmensbereich Seating Systems haben sich besonders erfreulich entwickelt. Hier haben sich die strategisch richtige Ausrichtung auf das Premiumsegment, die Übernahme von nectec Automotive s.r.o. sowie Marktanteilsgewinne durch neue Produkte sehr positiv ausgewirkt“, wird CEO Hartmut Müller zitiert. Der Konzern beschreibt die Lage als „stabil“ und erwartet nun einen Umsatz „spürbar über dem des Vorjahres“. Die Analysten sind konkreter und hatten vor Bekanntgabe der Zahlen auf ein 2013er EPS von 2,60 Euro getippt. Da das Q2 deutlich besser lief , dürfte die Aktie bald von Heraufstufungen profitieren. Die Anleger nehmen das vorweg, der Wert legte seit Anfang August um mehr als 10% zu. Sie liegen seit Erstempfehlung mit 49% vorne (Ausgabe 14).

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 39

Bild: A.Dreher  / pixelio.de
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