Montag , 18 Oktober 2021

Kinross Gold: Kosten runter, Verluste hoch

Gestern Abend nach Marktschluss präsentierte Kinross Gold seine Kennzahlen für das dritte Quartal 2015. Diese geben auf den ersten Blick ein eher gemischtes Bild ab. Die Produktion konnte im Vergleich zum Q2 gesteigert werden, von 660.898 Unzen Goldäquivalent auf 680.679 Unzen.

Zwar sind die All-In Kosten von 1.011 US-Dollar je Goldäquivalent Unze im Q2 auf jetzt 941 US-Dollar gesunken, doch der bereinigte Nettoverlust ist von 13 auf 23 Mio. US-Dollar angestiegen. Insbesondere Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 11 Mio. US-Dollar sorgten für einen größeren Ausschlag. In Sachen Nettoschulden machte Kinross einen kleinen Schritt nach vorne und konnte diese auf 940 Mio. US-Dollar senken (Q2: 960,2 Mio. US-Dollar). Demgegenüber stehen Barreserven von 1,024 Mrd. US-Dollar. Eine Tatsache, die uns an Kinross festhalten lässt bzw. warum wir überhaupt auf diesen Titel aufmerksam wurden.

Weiterhin haben die Kanadier ihre Produktionsguidance für das Gesamtjahr 2015 von 2,5 bis 2,6 Mio. Unzen Goldäquivalent bestätigt. Kinross arbeitet weiter an Alternativen zur Expansion der Tasiast-Mine in Mauretanien. So soll unter anderem ein zweistufiger Ausbau die anfänglichen Kapitalkosten reduzieren bzw. strecken. Anfang 2016 plane man hierzu eine finale Machbarkeitsstudie zu präsentieren. Die relativ hohen Produktionskosten im Vergleich zur Konkurrenz machen Kinross weiterhin zu einem Spielball des Marktes.

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Bild: Kinross Gold

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