Sonntag , 27 Oktober 2019
K+S: Unterstützung hält (bisher)

K+S: Unterstützung hält (bisher)

K+S gehörte zu den volatilsten Werten der vergangenen Tage. Das Papier (22,93 Euro; DE000KSAG888) stürzte nach der Bilanz-PK des Unternehmens regelrecht ab. Der Grund waren jedoch nicht unbedingt die Zahlen für das vergangene Jahr. Die lagen bei Umsatz (3,95 Mrd. Euro) und EBIT (656 Mio. Euro) etwa im Rahmen der niedrigen Analystenerwartungen. Allerdings hatten viele damit gerechnet, dass man etwas optimistischer in die Zukunft blickt. Dem ist nicht so. So erwartet der Vorstand um CEO Norbert Steiner zwar einen Umsatz, der nur moderat niedriger als 2013 ausfallen soll. Bei den Ergebniskennzahlen geht das Management aber in Deckung: „Unter Berücksichtigung des im Bergbau üblichen hohen Fixkostenanteils ist davon auszugehen, dass das operative Ergebnis EBIT deutlich unter dem Vorjahreswert liegen wird“, heißt es in der Mitteilung von K+S. Immerhin deutet vieles auf eine Bodenbildung bei den Kali-Preisen hin, beispielsweise die zu Jahresbeginn getätigten Abschlüsse in China. Im Salzgeschäft rechnet man in Kassel mit einem Festsalzabsatz von 22,8 Mio. Tonnen, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht. Die Investoren nahmen nach Bekanntgabe des Ausblicks Abstand von dem Titel. Allerdings hat sich der DAX-Wert inzwischen stabilisiert, die Unterstützung knapp unter 22 Euro scheint zu halten.

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Bild: K+S
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