Samstag , 21 September 2019
Editorial vom 20.05.2015

Editorial vom 20.05.2015

Liebe Leser!

Die Europäische Zentralbank hat dem deutschen und europäischen Aktienmarkt am gestrigen Dienstag wieder einen kräftigen Schub gegeben. Die Ankündigung von EZB-Ratsmitglied Benoit Coeure, Teile der milliardenschweren Anleihekäufe der Notenbank vorzuziehen, sorgte für steigende Aktienkurse und einen fallenden Euro. Die EZB steht also Gewehr bei Fuß. Dabei hat diese Entwicklung auch eine große Schattenseite, wie eine neue Studie der Beratungsfirma Ernst & Young zeigt.

So beruht 60% des Umsatzwachstums der 30 DAX-Konzerne auf einem schwachen Euro. Die Einnahmen der deutschen Blue Chips waren zwischen Januar und Ende März um 29 Mrd. auf 336 Mrd. Euro gestiegen. Der Euro wäre demnach für rund 17 Mrd. Euro an Mehreinnahmen verantwortlich.

Das Deutschland diesen Währungseffekt gerade dringend benötigt, zeigte bereits das schwache BIP-Wachstum im ersten Quartal. Die Konjunktur schwächelt und die Unternehmen spüren insbesondere in Südeuropa immer noch die Folgen der Finanzkrise, die vor geschlagenen acht Jahren begann.

Es geht los: Unsere Musterdepots

Auch in dieser Ausgabe haben wir eine Neuerung für Sie. Nachdem wir vergangene Woche ein neues Design und einige kleine Veränderungen einführten, wollen wir diese Woche zwei Musterdepots starten: eines für deutsche Aktien sowie eines für Rohstoffwerte. Die Musterdepots können Ihnen als Ergänzung zur Portfolioplanung dienen. Oder Sie bilden sie einfach direkt ab.

Wichtig ist uns Transparenz: Sie können alle Orders genauso wie wir platzieren. Daneben wollen wir uns mit diesen Musterdepots auf die unseres Erachtens chancenreichsten Werte konzentrieren. Dennoch werden wir Ihnen auch außerhalb dieser Depots weiterhin attraktive Werte vorstellen und natürlich unsere Empfehlungslisten fortführen.

Gute Börsengeschäfte und ein angenehm langes Wochenende wünscht

Ihre Redaktion vom Investor Magazin

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Bild: Martin Kolb / pixelio.de

 

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