Dienstag , 25 Januar 2022

Lake Shore Gold: Kostenbasis Beleg für Favoritenstatus

Bereits am 8. Januar hat Lake Shore Gold seine Produktionszahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. So förderte der kanadische Goldproduzent im vierten Quartal 42.800 Unzen Gold und verkaufte davon 42.000 Unzen. Die Gewinnungsrate lag bei 96,4% und der Head Grade bei 3,9 g/t Gold und somit leicht unter den Erwartungen. Daher konnte die Produktion trotz einer Steigerung der Verarbeitungsmenge von über 10% im Vergleich zum Q3 nicht Schritt halten.

Auf Jahressicht produzierten die Kanadier 179.600 Unzen Gold bei einer Gewinnungsrate von 96,6% und einem Head Grade von durchschnittlich 4,4 g/t Gold. 2015 wurde außerdem ein neuer Rekord beim Durchsatz der Mühle erreicht. Im Dezember durchliefen die Mühle sogar rund 4.270 Tonnen Gestein pro Tag.

Am gestrigen Dienstag veröffentlichte Lake Shore Gold nun auch erste vorläufige Finanzkennzahlen für das abgelaufene Jahr und konnte die eigenen Schätzungen deutlich schlagen. So lagen die Cashkosten je produzierter Unze Gold bei lediglich 580 US-Dollar. Ziel war es, die Marke von 650 US-Dollar je Unze zu unterbieten. Die All-in Sustainingkosten, basierend auf der Formel des World Gold Council, lagen je verkaufter Unze bei lediglich 870 US-Dollar. Die Guidance lag bei 950 US-Dollar je Unze. Die Zahlen hätten sogar noch leicht besser ausfallen können, doch Kosten von 610 US-Dollar bzw. 935 US-Dollar je Unze im vierten Quartal sorgten für einen leichten Dämpfer. Hauptgrund, wie bereits erwähnt, ist der leicht niedrigere Goldgehalt. Den vorläufigen Zahlen zu Folge konnte Lake Shore seine Cashposition um 60% auf 100 Mio. US-Dollar zum 31.12.2015 steigern.

Für 2016 rechnet das Unternehmen mit einer konstanten Produktionsrate, gleichwohl man erste nicht-kommerzielle Unzen von der 144 Gap Zone produzieren werde. So soll dieses Jahr die Produktion zwischen 170.000 und 180.000 Unzen landen; 10.000 bis 15.000 Unzen davon sollen von der 144 Gap Zone kommen. Die Produktionsguidance bleibt unverändert. Die vorläufigen Zahlen bestätigen unsere Einschätzung, dass Lake Shore 2016 zu den Gewinnern zählen wird.

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Bild: Lake Shore Gold

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