Mittwoch , 26 Juni 2019
Mirasol – Günstiger Projektgenerator mit Cash

Mirasol – Günstiger Projektgenerator mit Cash

Die 2003 gegründete und im kanadischen Vancouver beheimatete Mirasol Resources versteht sich als reiner Projektgenerator. Seit Gründung ist das Unternehmen im südlichen Argentinien, hauptsächlich in Patagonien, aktiv. Das Geschäftsmodell von Mirasol ist es, Projekte zu entwickeln und dann entweder komplett zu verkaufen oder in ein Joint-Venture mit einem größeren Produzenten einzubringen.

Deal mit Coeur d‘Alene spült Geld in die Kasse

Bereits Ende 2012 hat Mirasol erfolgreich seinen 49%-Anteil am Joaquin Silber-Goldprojekt in der Santa Cruz Provinz in Argentinien an Coeur d‘Alene Mines verkauft. Mit dem Verkauf erzielte das Unternehmen einen Erlös von rund 60 Mio. US-Dollar. Die Hälfte hiervon wurde in bar gezahlt, die andere Hälfte in Aktien . Wermutstropfen hierbei ist jedoch die Preisentwicklung der Aktie. Zum Zeitpunkt der Transaktion stand die Aktie von Coeur d‘Alene bei 22,90 US-Dollar, heute notiert sie auf Grund der Verwerfungen an den Märkten bei 14,03 US-Dollar. Mirasol hält insgesamt 1,3 Mio. Aktien an der seit dem 16. Mai umfirmierten Coeur Mining.

Liquide Mittel decken Marktbewertung zu über 80%

Mirasol ist eines der wenigen Unternehmen, dass in den nächsten Monaten, wenn nicht gar 1-2 Jahren, nicht an die Märkte gehen muss, um Kapital einzusammeln. Auf Grund des Deals mit Coeur Mining verfügt das Unternehmen über 30 Mio. US-Dollar in Cash und mit den Aktien an Coeur Mining über eine weitere Reserve in Höhe von 18 Mio. US-Dollar. Bei einem aktuellen Börsenwert von 59 Mio. US-Dollar decken alleine die liquiden Mittel die Marktbewertung zu über 80% ab.

Expansion nach Chile

Nach den Erfolgen in Argentinien hat Mirasol kürzlich neun Claims im nördlichen Chile abgesteckt. Hierbei handelt es sich um sogenannte „Grass roots“-Projekte, die das Unternehmen entwickeln möchte. In einem Interview während der diesjährigen PDAC sprach Vorstandschefin Mary Little über die Chancen in der Region und das Potential für „Bulk-Tonnage“ Kupfer- und Goldlagerstätten. Bulk-Tonnage bedeutet, dass man zwar viel Erde bewegen muss, aber auf Grund der oberflächennähe der Metalle dennoch wirtschaftlich arbeiten kann. Ein weiterer Vorteil der neuen Projekte ist, dass man nicht mehr alleine den Schwankungen des Silberpreises ausgesetzt ist.

Aber auch in Argentinien geht die Arbeit nicht aus: Dort entdeckte Mirasol auf dem Virginia/Santa Rita Projekt ein hochgradiges Silbersystem. Aktuell führt das Unternehmen eine erste Ressourcenschätzung durch. Metallurgische Tests wiesen bereits im Februar Silbergewinnungsraten von 75-80% aus, ein positiver Wert.

Weitere Joint Ventures noch in diesem Jahr

CEO Mary Little kündigte zudem an, dass man noch im laufenden Jahr eine Reihe von Joint-Ventures eingehen werde. Namen der möglichen Partner nannte sie allerdings nicht. Gerüchten im Markt zu Folge könnte es sich eventuell um den chilenischen Staatskonzern und weltweit größten Kupferproduzenten Codelco oder auch um Antofagasta handeln. Obwohl Mirasol ausreichend finanziert ist, ermöglichen Joint-Ventures die monatliche Burnrate noch weiter zu senken. Bisher strukturierte Mirasol die Deals also sogenannte „Earn-In“-Transaktionen, bei denen der Partner einen gewissen Betrag in die Exploration investieren muss, um einen Anteil am Projekt zu erhalten.

 

 

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 29  DES INVESTOR MAGAZINS

 

Bild: Mirasol Resources
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