Montag , 10 August 2020

ExxonMobil: Bohrstopp wegen Sanktionen

Die Sanktionen des Westens gegen den Dauerrivalen Russland haben jetzt auch Auswirkungen auf den größten Öl- und Gasproduzenten, ExxonMobil. Die Texaner bestätigten jüngst Berichte, dass die Arbeiten für eine Explorationsbohrung in der russischen Karasee im Zuge der Sanktionen der Amerikaner eingestellt würden. Die letzte Sanktionsrunde sah vor, dass alle amerikanischen Arbeiter Projekte in der russischen Arktis bis zum 26. September verlassen müssen. Offen ist noch die Frage, ob ExxonMobil die Bohrungen nach eigenem Zeitplan einstellen darf.

Einen direkten Einfluss auf die Ölproduktion des Megakonzerns hat dies nicht, da es sich nur um Explorationsbohrungen handelt. Projektpartner in der Arktis ist übrigens Rosneft, die vor allem an der technischen Expertise der Amerikaner interessiert sind. Sollte die Krise zwischen dem Westen und dem Osten länger andauern, könnte dies in der Zukunft die Ölproduktion beider Konzerne beeinflussen.

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Bild: ExxonMobil

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