Samstag , 26 Oktober 2019
LiCo Energy Metals: Tesla gibt den Startschuss für die zweite Lithium-Welle

LiCo Energy Metals: Tesla gibt den Startschuss für die zweite Lithium-Welle

Knapp 3 Gramm an Lithium trägt fast jeder mit sich herum. So viel von dem Metall steckt in einem herkömmlichen Smartphone. Das allein wäre keine Rede wert. Nun allerdings ändern sich die Spielregeln auf dem Markt. Und der Startschuss steht jetzt bevor. Denn in den nächsten Wochen wird Tesla das Model 3 in den Markt einführen, der Produktionsbeginn für die Batterien ist bereits erfolgt. Unternehmensgründer Elon Musk will damit den Sprung vom Nischenproduzenten zum Massenhersteller schaffen. Darauf warten auch die Konkurrenten gespannt. Denn bisher besetzen Elektrofahrzeuge lediglich 1 Prozent des Weltmarktes. Der restliche Anteil fällt auf Wagen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren oder hybride Varianten. Doch mit dem Model 3 könnte sich das nun ändern!

51 KG Lithium pro Auto

Wie stark die Nachfrage nach Lithium steigen dürfte, zeigte das Beispiel des Tesla S, dessen Batterie allein 51 Kilogramm benötigt. Die meisten Elektroautos liegen bei Werten von 30 bis 60 Kilogramm. Im Jahr 2016 gingen fast 40% der weltweiten Lithium-Produktion bereits in Batterieanwendungen. Wenn man berücksichtigt, dass nun auch Energiespeicher vor dem Sprung zum Massenprodukt stehen, dürfte die Nachfrage gewaltig steigen.

Wie viel Lithium steckt in Alltagsprodukten

Optimale Projekt-Lage

Bisher haben wir uns bei Lithium-Aktien allerdings zurückgehalten. Das hat seinen Grund: Es gibt zwar viele Explorer, und viele Aktien sind schon gut gelaufen, doch die allermeisten werden scheitern. Man muss schon genau hinsehen, wenn man potenzielle Produzenten finden will. Einen davon haben wir im „Lithium-Triangle“ in Chile ausgemacht. LiCo Energy Metals hat sich im Norden des Andenstaats das 160 Hektar umfassende Purickute-Projekt gesichert. Was uns daran gefällt? Chile ist der zweitgrößte Förderer von Lithium weltweit. Für die gesamte Produktion des Landes waren bisher zwei Minen im Triangle verantwortlich, die zu den milliardenschweren Konzernen Albemarle und SQM gehören. Das Purickuta-Projekt von LiCo liegt nur rund 22 Kilometer entfernt von diesen Minen. Die Geologie in dieser Salar de Atacama, der „Salzstelle von Atacama“, ist nahezu perfekt. LiCo kann das Lithium direkt an der Oberfläche abbauen, was günstige Produktionskosten verspricht. Vor Ort findet sich zudem eine sehr gute Infrastruktur: qualifizierte Arbeitskräfte, Wasser, Strom und Straßenzugang. Zum zweiten aber hat sich das kanadische Unternehmen bereits die Lizenz zum Abbau gesichert, was nicht so einfach ist, wie es klingt. Man selbst sieht sich derzeit als „near to production“, sprich: man stehe vor der Produktionsaufnahme. Details nennt das Unternehmen leider (noch) nicht.

Mining-Legende Melrose an Bord

Exploration ist immer ein „Peoples Business“. Dieser menschliche Faktor wird oft unterschätzt. LiCo ist da u. E. sehr gut aufgestellt. Mit Dwayne Melrose ist zudem ein Star der Branche an Bord. Melrose hat in seiner Karriere insgesamt drei Projekte bis zum Minenbau vorangetrieben. Unter ihm als CEO wurde unser ehemaliger Depotwert True Gold Mining binnen drei Jahren zu einem Produzenten. Mehr Reputation geht nicht. Die LiCo-Aktie ist trotz dieser vielen Pluspunkte ein spekulatives Investment. Wir rechnen aber mit positivem Newsflow in den nächsten Wochen. Wie Sie nun bei der Aktie von LiCo Energy Metals vorgehen sollten, lesen Sie in der neuesten Ausgabe des Investor Magazins! Tipp: Sie können sich kostenlos und unverbindlich für das Investor Magazin anmelden. Dann senden wir Ihnen unsere Analysen und Aktienbesprechungen jede Woche bequem in Ihr E-Mail-Postfach. Die Anmeldung ist jederzeit kündbar.

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Bildquelle: LiCo Energy Metals

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