Samstag , 21 September 2019
Deutsche Rohstoff AG: Ölpreis zweitrangig, Produktion äußerst profitabel

Deutsche Rohstoff AG: Ölpreis zweitrangig, Produktion äußerst profitabel

Aus Ausgabe 150 vom 16.12.2015

Die Deutsche Rohstoff veröffentlichte in den letzten 48 Stunden zwei Pressemitteilungen mit Updates zu Ihren Beteiligungen in den Vereinigten Staaten und Australien.

In den USA halten die Heidelberger 93% an der Ölfördergesellschaft Elster Oil & Gas. Ende September nahm man in Colorado fünf Horizontalbohrungen in Betrieb (wir berichteten). Am Montag präsentierte das Unternehmen nun endlich erste Kennzahlen. So liegt die durchschnittliche Förderrate je Bohrung in den ersten 75 Tagen bei 561 Barrel Öläquivalent je Tag. Dies entspricht etwa 210.375 Barrel Öläquivalent in diesem Zeitraum. Nehmen wir einen Ölpreis von durchschnittlich 40 US-Dollar (WTI) je Barrel an, so kommen wir auf einen Umsatz von rund 8,4 Mio. US-Dollar in dem Zeitraum. Auf Elster dürften rund 39% der Erträge und Umsätze entfallen.

Eine jüngste Ressourcenkalkulation für die fünf Bohrungen bestätigt eine durchschnittliche Bruttoreserve von 386.880 Barrel Öläquivalent. Für die von Elster Oil & Gas gehaltene Gesamtfläche berechnete Ryder Scott eine wahrscheinliche Reserve von 2,96 Mio. Barrel Öläquivalent. Sollte die komplette Reserve gefördert werden, würde Elster so laut den Berechnungen einen Umsatz von 122,63 Mio. US-Dollar bringen. Netto, also abzüglich Royalties, Entwicklungs- und Betriebskosten, Anteile von Partnern und Produktionssteuern, würden Elster rund 53,74 Mio. US-Dollar zu fließen. Cub Creek Energy mit 5,08 Mio. Barrel Öläquivalent könnte diese Summe um weitere 80 Mio. US-Dollar steigern.

In Australien halten die Heidelberger knapp über 16% an Hammer Metals. Das Unternehmen ist jüngst ein Joint-Venture mit dem amerikanischen Major Newmont Mining eingegangen. Die Gesellschaften planen gemeinsam in der Mount Isa-Region ein 250 km² großes Gold-Kupferprojekt zu explorieren. Newmont kann durch Investitionen von 10,5 Mio. US-Dollar bis zu 75% an dem Projekt verdienen. Erste Bohrungen sollen im Q1 2016 beginnen. Die Aktie hält auch dank der guten Zahlen dem schwachen Ölpreis stand.

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Bild: Deutsche Rohstoff
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