Donnerstag , 24 September 2020

Platinum Group: Nichts für schwache Nerven

Die Kursentwicklung von Platinum Group Metals  (1,24 CAD; CA72765Q2053), kurz PTM, dürfte einige Anleger vergangene Woche nervös gemacht haben. Am Freitag verlor die Aktie intraday in der Spitze bis zu 24%. Grund ist die Ankündigung des lokalen Partners Wesizwe Platinum, eine fällige Zahlung in Höhe von umgerechnet 21,8 Mio. US-Dollar nicht zu leisten. Angeblich würde der Bau der Bushveld-Mine nicht mehr den Anlagekriterien des Partners entsprechen. Marktinsider glauben jedoch, dass PTMs lokaler Partner finanziell gar nicht in der Lage sei, die Summe aufzubringen und sich deshalb herausrede. Die Kanadier werden sich nach einem neuen lokalen Partner umsehen müssen. PTM verfügt noch über 90 Mio. in Cash und könnte den Ausfall auffangen. Der Bau der Bushveldmine dürfte sich dennoch weiter verzögern.

Erfreuliche Nachrichten erreichten uns am Montag. Das Unternehmen bestätigte jetzt erste Vermutungen, dass die Mineralisierung auf dem Waterberg über die bisher bekannte Zone hinaus reicht. Schätzungen gehen davon aus, dass die Mineralisierung auf Waterberg über 25km lang sein könnte. Erste Ergebnisse erweitern die bekannte Zone nun um 4km. Die Aktie reagierte sehr positiv auf diese Meldung und legte daraufhin 0,15 CAD zu und machte die Verluste von Freitag damit wieder wett. Wir liegen aktuell mit 3% vorne.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 49

Bild: Platinum Group Metals

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