Montag , 18 Oktober 2021

Insider schlagen bei Bastei Lübbe zu

Nach dem überraschenden Tod des Gründersohns und Großaktionärs Stefan Lübbe hatte die Aktie von Bastei Lübbe (7,30 Euro; DE000A1X3YY0) ein neues Jahrestief markiert. Dabei hatte der verstorbene Unternehmer seit vergangenem Jahr bereits kein operatives Amt mehr bei dem Verlag. Der amtierende Vorstand bekräftigte, dass man die Geschäfte im Sinne Lübbes weiterführen werde und untermauerte sein Vertrauen mit Insiderkäufen. Insgesamt erwarben mehrere Führungskräfte Aktien im Wert von rund 60.000 Euro.

Zudem hat das Unternehmen mit Sitz in Köln nun ein Aktienrückkaufprogramm aufgelegt. Insgesamt sollen bis zu 100.000 Anteile, was etwa 0,75% des Grundkapitals entspricht, über die Börse erworben werden. Diese Aktien werden dann wohl für Übernahmen vorgehalten. Beides werten wir als positives Signal von Bastei, zumal wir die Aktie ohnehin für günstig halten.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Geschäftsjahr 2015/16 liegt laut Analystenschätzungen unter 9. Daneben überzeugt uns vor allem die vielseitige Online-Strategie des Unternehmens, dass den Sprung vom klassischen Verlag in ein modernes Content-Haus schaffen sollte.

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Bild: Wikimedia Commons - Jorge Royan

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