Sonntag , 27 Oktober 2019
Cordoba Minerals: Partner gibt Vollgas in Kolumbien

Cordoba Minerals: Partner gibt Vollgas in Kolumbien

Bei unserem Highflyer Cordoba  Minerals (+400% seit Erstempfehlung) ist in den vergangenen Monaten einiges passiert. Da wir jüngst CEO Mario Stifano in Toronto verpasst hatten, organisierten wir kurzerhand eine Telefonkonferenz mit dem Vorstandschef. Bei unserem Telefonat ging es primär um drei Punkte: 1. den Einsatz der Typhoon-Technologie auf dem Projekt in Kolumbien, 2. das Joint-Venture mit Robert Friedlands Gesellschaft HPX und 3. die Bedeutung der neuen Aufsichtsratsmitglieder.

Doch eins nach dem anderen. Im April veröffentlichte Bohrergebnisse vom Alacran-Projekt lassen erste Spekulationen über die Größe des Projektes zu. So stieß man unter anderem auf 111m mit 1,32% Kupferäquivalent. Derzeit stehen noch einige Ergebnisse aus, die die Verlängerung der Mineralisierung Richtung Süden bestätigen könnten. Wir rechnen mit der Veröffentlichung bereits diese Woche und achten hierbei insbesondere auf Bohrloch ACD008, dass am weitesten südlich liegt. HPX Typhoon Technologie hat zudem 28 weitere Ziele identifiziert, von denen acht als „high priority“-Ziele eingestuft werden. Die Technologie wurde zudem bisher nur auf 7,5km² der 200km² umfassenden Projektfläche eingesetzt, so dass hier weiteres Potential bestehen könnte.

Angesprochen auf die Partnerschaft mit Robert Friedlands Gesellschaft HPX meinte Stifano, dass man sich niemand Besseren hätte wünschen können. HPX habe bisher alle Zusagen eingehalten und sei daran interessiert, das Projekt schnellstmöglich voranzubringen. Derzeit arbeite HPX an einem Explorationsprogramm für die nächsten 12 Monate. Es wird bereits im Markt spekuliert, dass Friedlands Gesellschaft nach zwei Jahren 51% am San Matias-Projekt besitzen könnte.

Für Cordoba-Aktionäre ist dies jedoch nicht weiter tragisch, da dies auch bedeuten würde, dass bis dato dann fast 20 Mio. CAD in die Exploration investiert wurden. Man könnte wohl an einer Hand abzählen, wie viele andere Gesellschaften in den letzten Monaten solche Ausgaben hätten stemmen können. Wir fragten Stifano weiter, ob Friedland bzw. HPX nicht Cordoba komplett übernehmen würden wollen. Doch Stifano antwortete, dass es offiziell bis 2018 ein Stillhalteabkommen gebe. Da Friedland rund 37% an Cordoba direkt hält, ist eine feindliche Übernahme ebenfalls erst einmal ausgeschlossen.

Besonderen Wert legte Stifano bei unserem Telefonat auf die Erwähnung der neuen Aufsichtsratsmitglieder. Insbesondere Peter Meredith und Charles Forster, der namentlich für die Entdeckung der Monstermine Oyu Tolgoi in der Mongolei verantwortlich ist, seien hier zu erwähnen. Meredith ist derzeit auch im Aufsichtsrat von Ivanhoe Mines. Stifano und Friedland sind fest davon überzeugt, dass sich der Erfolg wiederholen lässt. „This is just the beginning“ so Stifano.

UNSERE HANDLUNGSEMPFEHLUNG FINDEN SIE IN AUSGABE 168

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Bild: Cordoba Minerals
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