Die Autozölle der USA sorgen für heftige Bewegungen an den Weltbörsen. Analysten prognostizieren dramatische Gewinneinbrüche für deutsche Hersteller wie Porsche, VW, Mercedes und BMW. Zudem dürften Autozulieferer, aber auch US-Konzerne wie General Motors leiden. Doch es gibt auch Gewinner, wie eine Studie zeigt.
Zollpolitik bringt Börsen durcheinander
Ab dem 2. April gelten neue Zölle für Autoimporte in die USA. Diese Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sorgt für Bewegung an den Märkten. Die Aktien von europäischen wie asiatischen Herstellern gaben kräftig nach. Zudem waren auch die Papiere von Autozulieferern betroffen. Mit diesem einem blutroten Tag an den Börse dürfte dieses Thema allerdings nicht erledigt sein. So haben die Analysten der DZ Bank die Auswirkungen der Zölle auf die deutschen Unternehmen beleuchtet, und die sind enorm. Darin beziffern sie die erwarteten Ergebniseinbrüche durch die Zölle auf durchweg zweistellige Prozentwerte. Konkret berechneten sie folgende Effekte für die Unternehmen bezogen auf den Gewinn je Aktie:
- Porsche AG: -47%
- Volkswagen: -32%
- Mercedes-Benz: -36%
- BMW: -27%
Das sind heftige Prognosen, die die Aktien noch eine Zeit lang belasten dürften . Die Experten der Bank bemerken zudem, dass die jetzt angekündigten Zölle dem bisherigen Worst-Case-Szenario des Instituts entsprechen. „Auch wenn Präsident Trump bereits mehrfach mit der Einführung von Strafzöllen von bis zu 25% gedroht hatte, dürfte die jetzige Verkündung das Sentiment und damit verbunden die Kurse der deutschen Autohersteller spürbar belasten“, heißt es in der Analyse. Durch die Zölle ist das ohnehin schwierige Umfeld für Autoaktien noch schwieriger geworden, merkten andere Marktteilnehmer an. Anleger sollten sich also am besten von diesen Titeln weiterhin fern halten und abwarten.
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Auch US-Konzerne betroffen
Neben deutschen Unternehmen sind aber auch US-Konzerne betroffen, die Produktionsbetriebe in Mexiko und Kanada unterhalten. So brachen die Aktien von General Motors ebenfalls nach Bekanntgabe der Zölle ein. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Gewinner, wie die Analysten der Bank of America anmerkten. Die Autozölle würden nämlich vier Hersteller überhaupt nicht betreffen. Demnach hätte Tesla, Rivian, Lucid und die japanische Isuzu keine Folgen zu befürchten, da sie 100 Prozent ihrer Fahrzeuge, die sind in den USA verkaufen auch dort herstellen.

Die Frage ist nun, wie die Handelspartner der Vereinigten Staaten auf die neuen Zölle reagieren werden, denn der Effekt ist enorm. So werden aus Mexiko Fahrzeuge und Teile im Wert von 78,5 Mrd. US-Dollar in die Vereinigten Staaten jährlich eingeführt. Es folgen Japan mit knapp 40 Mrd. US-Dollar, Südkorea mit 36,6 Mrd. US-Dollar, Kanada mit 31,2 Mrd. US-Dollar sowie Deutschland mit 24,8 Mrd. US-Dollar. Die Europäische Union erhebt bisher einen Zoll von 10 Prozent auf US-Autoimporte und könnte diesen dem neuen US-Level anpassen und somit US-Hersteller entsprechend treffen.
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Graphiken/Tabellen/Bilder: Das Investor Magazin, Pixabay, BofA, DZ Bank
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